KAMPAGNE
FÜR GUTES BIERDie Verbraucherinitiative für mehr Biervielfalt |
FACHWELT |
| DER
VEREIN |
VERBRAUCHER |
FACHWELT |
START |
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Erklärungen: |
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Wyeast |
Hefehersteller
Wyeast Labs. (U.S.A.) |
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Schreier |
Malzmarke
inzwischen des Herstellers Cargill |
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Briess, DeWolf |
Malzhersteller,
-importeure |
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DC |
Malzhersteller? |
|
DWC |
Malzmarke von
DeWolf Cosyns |
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HBD |
Homebrew
Digest |
|
AABG |
Ann
Arbor Brewing Guild |
|
NCYC |
National
Collection of Yeast Cultures |
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IBU |
International
Bitter Unit |
|
HBU |
% Alphasäure *
Unzen (28 g) Hopfen |
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AAU |
Alpha
acid units |
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EDME |
Marke für
Trockenhefe? |
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BC |
BC
Hops (Canada) |
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M&F |
M&F
Worldwide Corp - Hersteller von Aromen etc. |
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Lovibond (L) |
Farbskala in den U.S.A. - in Europa nutzt man Farbe nach EBC |
| SRM |
Standard
Reference Method - neben Lovibond, |
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Ireks |
Malzhersteller
aus Kulmbach |
|
r.c.b. |
Recreational
Craft Brewing |
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(Sorte:
Pilsner, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/02_43.html)
American Premium Pilsner
Quelle: Matthew Manning
(memann@tyrell.net), WebSite: Recreational Craft
Brewing, 4/13/95
Hier für alle, die Lust
haben mein amerikanisches Premium Pilsner nachzubrauen - ausgelegt für
20
Liter.
Dieses Rezept ist für ein
Bier mit einem ausgeprägten Cascade Hopfenaroma und einer schönen
Bitternote
auf der Zungespitze. Dies ist wirklich dafür geeignet, deinen
nicht-heimbrauenden Freund zu überzeugen, dass du weißt, was du tust!
Ich hoffe, dass eine
ambitionierte Person mit einem extra Kühlschrank dieses Rezept nutzen
kann. Ich
habe dieses Rezept komplett selbst formuliert, falls es deiner Meinung
nach
etwas zu ändern oder verbessern gibt, dann lass es mich hören, ich
versuchs mal
nachzubrauen.
Zutaten:
* ca. 2,73 kg Malz für
untergärige Biere (ich bevorzuge zweireihige Gerste, allerdings bei der
Menge
der anderen Zutaten wäre sechsreihige auch in Ordnung)
* ca. 0,45 kg Malz für Mild
Ale
* ca. 0,45 kg Reis
* ca. 0,23 kg Gerstenflocken
* ca. 0,23 kg Maisflocken
* ca. 108 g Malto-Dextrin
Pulver
* ca. 21 g Saazer Hopfen
(4,2% Alpha) - 90 Min. vor Kochende
* ca. 7 g Saazer Hopfen
(4,2% Alpha) - 30 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(4,9% Alpha) - 2 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(4,9% Alpha) - Hofpenstopfen
* Nottingham Ale Hefe (als
Trockenhefe) ODER Wyeast #2112 California Lager (optional)
Brauverfahren:
Reis für 30 Min. kochen,
dann mit Malzen und Wasser einmaischen
Erste Rast bei 35 Grad C, um
die Extra-Zutaten besser aufbrechen zu können
Temp. auf 50 Grad anheben,
30 Min. Eiweißrast
Temp. auf 60 Grad C anheben,
um eine bessere Schaumstabilität und Klärung des Bieres zu erreichen,
Rast für
15 Min.
Temp. auf 67 Grad anheben,
Rast für 45 Min. - Stärkekonvertierung
20 Min. Rast bei 70 für eine
volle Verzuckerung
Abmaischen bei 75,5 Grad C,
Rast für 10 Min.
Nachgüsse mit Wasser bei
75,5 Grad (pH des Wassers unter 6)
Kochphase (mind. 90 Min.)
und Hopfengabe, wie unter den Zutaten erwähnt
Nottingham Hefe mit Wasser
einweichen und bei 18 Grad der Würze beigeben
Erstvergärung für 4-7 Tage
oder bis Gärverschluß rege Aktivität zeigt
Schlauchen in 2. Gärtank,
Temperatur auf 13 Grad C senken
Hefegabe der Wyeast Hefe
(mehr als 400ml) bei 13 Grad.
Temperatur auf 1 bis 4 Grad
senken und für 4-6 Wochen lagern (oder bis Flaschenfüllung gemacht
werden soll)
72 Stunden vor der
Flaschenfüllung:
28 g Cascade Hopfen direkt
der Sekundärvergärung beigeben
48 Stunden vor der
Flaschenfüllung:
Zugabe eines bevorzugten
Klärmittels (falls notwendig): Gelatine, Polyclar etc.
24 Stunden davor:
Temperatur auf 15,5 Grad C
anheben
Flaschenfüllung, dann für
eine Woche bei 15,5 Grad lagern, dann die Temperatur für weiteres
Lagerung auf 1
bis 7 Grad senken oder auf Trinktemperatur...
(Sorte: Pilsner, Link des Originalrezepts:
http://brewery.org/gambmug/recs/332.shtmll)
German-style Pilsner
Veröffentlichung am:
09/04/98
Email:
r-brodeur@ds.mc.ti.com
Trotz keiner
"späten" Hopfengabe, hat dieses Bier ein sehr ausgeprägtes
Hopfenaroma. Eigentlich fand ich es sogar als etwas zu dominant für
diese
Biersorte (s. z.B. Bitburger etc.). Die Farbe, Bittere,
Schaumstabilität und
Klarheit waren genau richtig. Nächstes Mal werde ich weniger späte
Hopfengabe
machen, als mehr eine frühere Hopfengabe beim Würzekochen, um damit die
Bittere
anzuheben. Ich denke fast, dass dieses Bier genauso gut geworden wäre,
wenn ich
ein einfaches Infusionsverfahren angewandt hätte.
Die Eckwerte:
Ausschlagmenge: ca. 21 Liter
ursprünglich spez. Gewicht:
1,050 kg / Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,012
Kochzeit: 90 Min.
Temp. bei Primär- und
Sekundärvergärung: 7,2 Grad
Lagerung: 3 Wochen bei 1,5
Grad
Zutaten:
* ca. 3,4 kg Ireks Pilsner
Malz
* ca. 0,45 kg Gerstenflocken
* ca. 14 g Saazer
Doldenhopfen (3,3% Alpha) - 90 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Saazer
Doldenhopfen (3,2% Alpha) - 90 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Hallertauer
Doldenhopfen - 45 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Hallertauer
Doldenhopfen - 30 Min. vor Kochende
* ca. 42 g Saazer
Doldenhopfen - 30 Min. vor Kochende
*
Bittere: ca. 32 IBU
* ??:
~3 SRM
* Wyeast 2124 Bohemian Lager
Hefe (Hefe eines letzten Oktoberfest-Bieres)
* 1 Esslöffel Irish Moos bei
Kochende
Brauverfahren:
Einfaches
Dekoktionsverfahren: ca. 8 Ltr. Wasser bei 43 Grad einmaischen, 30 Min.
Rast
bei ca. 40 Grad. 4 Liter kochendes Wasser beigeben und für 30 Min. Rast
bei ca.
55,5 Grad C. Besten Teil der Maische abziehen und für 10 Min. kochen,
dann Rast
bei ca. 70 Grad C für 15 Min. Kochmaische zu Restmaische wieder zu,
Rast bei 65
Grad für 1 Stunde. 10 Liter Vorderwürze kochen, dann der Restmaische
wieder
zugeben. Nachgüsse ca. 25 Liter bei 80 Grad C. Die erste Hopfengabe zur
Kochpfanne fand schon im Laufe des Läuterns statt. Kochzeit (wie
erwähnt) 90
Min. ca. 75% der tatsächlichen Menge of Vorderwürze und Nachgüsse
ergaben dann
die Gesamtwürze. Irish Moos bei Kochende. Kühlung mit Durchlaufkühler,
Würzekühlung noch zusätzlich über Nacht in einem Kühlschrank, dann
schlauchen
auf die Hefe vom vorherigen Sud. Würzebelüftung, Nach 10 Tagen
Schlauchen in
das Sekundärvergärungsgefäß und Faßabfüllung mit 2,8 bar nach Klärung
des
Bieres (nach ca. 2 Wochen). Lagerung bei ca. 1,5 Grad für 3 Wochen.
(Sorte: Helles, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/02_02.html)
Munich Style Lager
Quelle: Norm Hardy
(polstra!norm@uunet.UU.NET) Homebrew Digest Ausgabe #515, 10/11/90
Dies ist meiner Meinung nach
ein herrliches an einem Münchner Bier angelehntes Rezept, welches es
durchaus
mit dem von Andechs aufnehmen kann (in aller Bescheidenheit)
Zutaten:
* ca. 3,18 kg Klages
(helles) Malz
* ca. 1,37 kg Wiener Malz
* ca. 170 g enthülste Gerste
(Rohfrucht)
* ca. 42 g Hallertauer
Doldenhopfen
* ca. 14 g Hallertauer
Doldenhopfen (bei Kochende)
* Wyeast 2206 Hefe
Brauverfahren:
Die enthülste Gerste über
Nacht im Kühlschrank einweichen lassen, dann in einem Blender/Mixer zu
einem
Brei verarbeiten. Diesen Brei mit dem Gerstenmalz einmaischen. Die 42 g
Hallertauer mit der Würze kochen, 7 g der 2. Hopfengabe 10 Min. vor
Ausschlagen, die weiteren 7 g nach Kochende zugeben. Hefegabe bei 24
Grad C.
Vergärung bei kontrollierter
Temperatur für 23 Tage, dann Schlauchen in ein Lagergefäß und Lagerung
für
weitere 49 Tage, dann Flaschenfüllung.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,052 kg /Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,015 kg /Ltr.
(Sorte: Helles, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/02_48.html)
Munich Lager
Quelle: Patrick Murray
(patrick.murray@onlinesys.com), Homebrew Digest Ausgabe #1600, 12/9/94
Ich bin so eine Art Neuling,
was reines Malz-, statt Extraktbrauen, angeht, dies ist erst mein 8.
Bier
dieser Art für mich. Ich habe bis jetzt immer ein einfaches
Infusionsverfahren
angewandt, allerdings habe ich gerade ein Sud mit einem
Dekoktionsverfahren
hergestellt und war mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Dies ist
jedenfalls
meine Version eines untergärigen Bieres nach Münchner Art.
Zutaten:
* 2 kg Kanadisches
zweireihiges Malz 2-row malt grain
* 1 kg Münchner Malz
* 3 bis 4 Tassen helles DME
Malzextrakt
* ca. 56 g Hallertauer
Hopfen
* Yeast Lab Munich Lager
Hefe
Brauverfahren:
Ich habe das
Dekoktionsverfahren, welches man unter sierra.stanford.edu und der
unter
allgrain.faq findet, benutzt. Das ursprüngliche spez. Gewicht lag vor
dem
Kochen bei 1,050 kg/Ltr, was ich auch erreichen wollte. Dann ergänzte
ich die
Würze noch mit 3 Tassen DME Malzextrakt, um dem werdenden Bier etwas
mehr
Gehalt zu geben. (28 g Hopfen in der Kochphase?) und die letzten 28 g
ca. 5
Min. vor Kochende.
Ich hatte die Hefe vorher
angehen lassen, die Vergärung war in fünf Tagen durch. Lagerung in
einem neuen
Gefäß für 2 Wochen.
Filtration,
Aufkarbonisierung, Entspannen und Geniessen!
(Sorte: Festbier, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/02_38.html)
Oktoberfest
Quelle: Marc de Jonge
(dejonge@geof.ruu.nl), HBD Ausgabe #1156, 6/4/93
Hier ein weiteres Rezept,
allerdings nun für ein (Oktober)Festbier. Dieses Rezept ist so einfach,
dass
man es kaum ein Rezept nennen kann, allerdings geschmacklich ist es
echt der
Hit: ausgeprägt malziges Aroma, könnte allerdings einen Hauch mehr
Hopfen
vertragen. Geschmacklich ist es definitiv typisch für diese Art des
Bieres,
somit möchte ich damit andeuten, dass diese Art meiner Meinung durchaus
etwas
mehr Hopfen vertragen könnte.
Die eingesetzten Malze sind
einerseits belgischer Münchner (Malz), sowie "Münchner" Münchner (aus
Deutschland). Der Malz aus Deutschland war etwas dunkler, aber wirklich
gut zu
verwenden.
Zutaten: (für 20 Liter)
* 5,5 kg Münchner Malz
* 40 g Hallertau Hopfen
Doldenhopfen, 5,1% Alpha)
* untergärige Hefe
Brauverfahren:
Maische ist eine 2-stufige
Dekoktionsmethode mit (für ein deutsches Bier) relativ hohen
Temperaturen.
Einmaischen bei 35 Grad C (pH um die 5,4). 40% der Maische separat auf
67 Grad
C in 20 Minuten bringen, dies für 20 Min. kochen, zurück... sollte auf
ca. 67
Grad C hochgehen, dann ca. 45 Min. Rast. 33% der Maische 10 Min.
kochen,
zurück... und ca. 20 Min. Rast bei 72 Grad C. Läutern.
30 g Hopfen am Anfang der
Kochphase, den Rest 20 Min. vor Kochende.
Erste Vergärung bei 14 Grad
C, zweite Gärphase bei 9 Grad C, Lagerphase bei 6 Grad C ca. 1 Monat
lang.
* ursprünglich spez.
Gewicht: 1,053 bis 1,057 kg/Liter
* endvergorenes spez.
Gewicht: 1,012 bis 1,014 kg/Liter
(Sorte: Schwarzbier, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_92.html)
Schwarzbier
Quelle: eyezofwrld@aol.com,
Recreational Craft Brewing, September 30, 1995
Ich habe dieses Rezept nach
einem Ausflug nach Kulmbach erarbeitet - es ist nicht schlecht
geworden. Technisch
gesehen ist kurz davor ein Bock zu sein, von der Farbe her eher in
Richtung
Winterbock.
Zutaten:
* ca. 0,45 kg zweireihiges
helles Gerstermalz
* ca. 3,64 kg Münchner Malz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz
(60 Lovibond)
* ca. 84 g
Schokoladenmalz
* 10-12 Alphasäureeinheiten
Northern Brewer Hopfen - 45 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Tettnanger Hopfen
- 15 Min. vor Kochende
* Wyeast 2206 bayrische
untergärige Hefe
Brauverfahren:
Vorschlag des Aufkräusens
mit Extra Light Malzextrakt
Primärvergärung: 14 Tage bei
7 Grad C. Sekundärvergärung: 7 Tage, Flaschenfüllung, Lagerung für 6
bis 8
Wochen (bei 0 bis 1,5 Grad)
* Farbe: 28,8 EBCU
* Bittere: 34 IBU
* ursprünglich spez.
Gewicht: 1,059 kg/Ltr.
* spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,015 kg/Ltr.
* Alkohol: 5,9% Vol.
(Sorte: Bock, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/02_32.html)
Boxing Day Bock
Quelle: Spencer W. Thomas
(Spencer.W.Thomas@med.umich.edu), Homebrewe Digest Ausgabe # 1101,
3/19/93
Tja, eigentlich wollte ich
warten, bis dieses Rezept den 1. Preis im anstehenden Wettbewerb
gewinnt :-),
allerdings wollte ein Freund von mir unbedingt dieses Rezept haben, so
schlage
ich zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen.
Dieses Bier war das erste,
welches ich mit meinem neuen Maische-Läuter-Bottich hergestellt hatte,
also
könnte das Rezept noch etwas Feinabstimmung vertragen, s. z.B. die
verschiedenen Teile des Infusionsverfahrens, was es möglicherweise
schwierig
macht, dieses Rezept nach zu empfinden.
Dieses Bier könnte man als
auf der Grenze "Helles Bock" bezeichnen. Vielleicht sollte ich das
nächste Mal den hier angegeben Schokoladen-Malz herauslassen.
(...)
Die Güte dieses Bieres kam
ohne Zweifel durch die Qualität der Zutaten, so z.B. Malz aus Belgien
und
gepresste Hopfendolden. Dies war das erste Mal, dass ich die besondere
Würze
des Saazer Hopfen erfahren konnte. Der kleine Dekoktionsteil, den ich
angewandt
hatte, um die Maischetemparatur hochzuhalten, war möglicherweise
verantwortlich
für das besondere Malzaroma.
Zutaten:
* ca. 4,55 kg Pilsener Malz
(Belgien)
* ca. 1,36 kg Münchner
Malz (Belgien) - Einsatz einer
"Corona"-Haushaltsmühle zum Zerquetschen/Schroten des Malzes
* ca. 2,27 kg M&F
Kristallmalz
* ca. 56 g Schokoladen Malz
(...)
* ca. 112 g Hallertauer
Doldenhopfen (gepresst) (2,9% Alpha)
* ca. 56 g Saazer
Doldenhopfen (gepresst) (3,1% Alpha)
* Wyeast München Lagerhefe
(Nr. 2308)
Brauverfahren:
* Trockenmischung Pilsener
u. Münchner Malz im Maischebottiche
* Aufguß von 10,5 Ltr.
Wasser mit 76 Grad C hinein (Maischetemparatur bei 58 Grad C - hoppla),
* ca. 3 Liter kochendes
Wasser dazu (Maischetemperatur dann bei 63 Grad C - kleiner Seufzer!)
* Dekoktion: 3 Liter
abziehen und kochen, beim Drauflassen Maischetemperatur bei 69 Grad C
* Derweil Kristallmalz bei
74 Grad C extra maischen
* 1 Stunde Maische-Rast
* ca. 12 Liter bei 74 Grad C
dazu, dann Kristall- und Schokoladenmalz dazu und umrühren - 15 Min.
Rast
* Abläutern: (bei mir ca. 6
Liter rezirkulieren)
* für ca. 26 Liter Nachgüsse
(...)
* Kochphase: ca. 1,5 Stunden
* Hopfenzeitplan: ca. 56 g
Hallertauer NACH 30 Minuten, je 28 g Hallertauer und Saazer NACH 60
Minuten, je
28 g nach 75 Minuten
(...)
Ergebnis: ca. 16 Liter mit
spez. Gew. von 1,066 kg/Ltr.
Hefegabe bei 14 Grad C, nach
zwei Tagen erste Kräusen, dann auf 10 Grad abkühlen.
Vergärung: 6 Wochen. 24
Stunden Diacetyl-Rast.
Flaschenfüllung mit spez.
Gew. von 1,022 - Flaschenlagerung.
(Sorte: Alt, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_88.html)
Alt
Quelle: Bruce DeBolt,
bekanntgegeben von Keith Frank (keithfrank@dow.com), Homebrew Digest #
1791,
Juli 26, 1995.
WYeast 1084 bringt im
Vergleich mit meiner Standard-Alt-Hefe (Wyeast 1338) wirklich gute
Stouts und
Porters hervor.
Das ursprüngliche Rezept kam
aus einem Artikel der Winter 1994 Ausgabe des Zymurgy-Magazins, wobei
einige
Änderungen vom Homebrew Digest sowie meiner eigenen Inspiration kamen.
Ich
hatte versucht, Otter Creek Copper Ale zu kopieren, aber meine letzte
Erfahrung
mit diesem Bier ist zu lange her, so dass ich nicht sagen kann, wie es
im
Vergleich steht.
Meine abschliessenden
Anmerkungen: Ich bevorzuge alles in allem WYeast 1084. Wir hatten
kürzlich ein
Vereinstreffen, wo die 1084er-Hefe favorisiert wurde. Beide Biere sind
gut,
aber das Aroma durch 1084 ist eindeutiger. Mit einem niedrigeren
Vergärungsgrad
oder mehr Bitterhopfen wäre es genau das, wonach ich suche.
Hier der Vergleich der
beiden Hefen nach zwei Monaten in der Flasche:
- Malzaroma - 1338 ein wenig
ausgeprägter als 1084
- Malzgeschmack - 1338 ist
glatter, aber ich bevorzuge das etwas "rauhere" Aroma von 1084
- Bittere - 1338 hat eine
angenehme geringfügige Bittere im Abgang, 1084 ist ein wenig
ausgeprägter
- 1338 hat etwas
Fruchtigkeit, die bei 1084 nicht erkennbar ist.
Zutaten (für ca. 20 Liter):
* 3,18 kg Schreier
2-zeiliges helles Malz
* 0,45 kg Münchner Malz
(Deutschland)
* 0,45 kg Wiener Malz
(Deutschland)
* 0,23
kg Carapils (England)
* 0,23 kg Kristallmalz
(Belgien) - 50 Grad Lovibond
* 0,23 kg Kristallmalz
(England) - 50 Grad Lovibond
* 0,23 kg DWC Aromatic-Malz
* 0,23 kg Weizenmalz
(Deutschland)
* ca. 28 g Röst-Gerstenmalz
(Zugabe 10 min. vor dem Ausschlagen)
* ca. 1/2 Teelöffel Gips in
sehr weiches Brauwasser
* ca. 19,6 g Tettnanger
Hopfen (3,8% Alpha) (70 Minuten vor Kochende)
* ca. 16,8 g Liberty Hopfen
(5,2% Alpha) (70 Minuten vor Kochende)
* ca. 14 g Liberty (30
Minuten vor Kochende)
* ca. 14 g Liberty (15
Minuten vor Kochende)
* ca. 14 g Liberty (5
Minuten vor Kochende)
* Wyeast 1338 oder Wyeast
1084
Brauverfahren:
* Maische bei 68 Grad
Celsius für 60 Minuten (kein Standardmaisch-Verfahren?)
* Vergärung der Würze in
zwei Stufen mit je 1 Liter Hefe. Erste Stufe bei 20 Grad für 7 Tage,
zweite
Stufe bei 24 Grad für 10 Tage.
Ursprüngliches spezifisches
Gewicht: 1,053 kg/Ltr. - Spezifisches Gewicht bei Vergärungsende: 1,018.
(Sorte: Alt, Link des Originalrezepts:
http://brewery.org/cm3/recs/09_106.html)
Alt
Quelle: Jeff Renner
(nerenner@umich.edu), Homebrew Digest Ausgabe # 1981, 3/11/96.
Verschiedene Leute
bescheinigten diesem Rezept eine gewisse "Größe", bzw. dass es "SEHR nah am Zum
Uerige", ja gar sehr
"germanisch" wäre. Leider hatte ich selbst nie das Vergnügen ein Alt
in Düsseldorf zu probieren, Mitbringsel von Freunden der AABG mal
ausgenommen.
Mein Rezept basiert auf
meiner Interpretation der allgemeinen Rezeptbeschreibungen von Norm
Hardy in
BrewingTechniques (Jan/Feb 1995). Mir fiel auf, dass er kein Münchner
Malz als
Basis für ein solches Rezept nutzt. Ich nutze dies prinzipiell bei
untergärigen
europäischen Bieren auch bis zu 100%.
Zutaten (für ca. 30 Liter)
* ca. 4,55 kg Durst Münchner
Gerstenmalz (84% Schüttung)
* ca. 0,45 kg Durst
Kristallmalz (8%) - 50 Grad Lovibond
* ca. 0,45 kg Weizenmalz
(U.S.) (8%)
* 45 g Northern Brewer
Hopfen (Doldenhopfen, gepresst) (9,3%
Alpha) (70 Minuten vor Kochende)
* 30 g Hallertauer
(Deutschland) (Doldenhopfen, gepresst) (2.6% Alpha) (25 Minuten vor
Kochenende)
* 30 g Hallertauer
(Deutschland) (Doldenhopfen, gepresst) (2.6% Alpha) (kurz vorm
Ausschlagen) -
dann schnelle Temperaturwandlung
* ca. 1/2 Tasse NCYC 1187
Hefe
Brauverfahren:
* Wasser: Quellwasser
mit ziemlich hohen Niveau an temporärer
Härte, unbehandelt für Maische abgekocht und belüftet mit CaCl2 für
Nachgüsse
(beim Läutern)
* Maische: Geändertes
50/60/70-Infusionsverfahren
- 30 Minuten bei 55 Grad, 5 Minuten
aufheizen auf 60 Grad 30 Minuten Rast, 20 Minuten aufheizen auf 70 Grad
- 30
Minuten Rast.
* Hopfen: 37 IBU
* Hefe: Abkühlung auf ca. 20
Grad, Würze-Belüftung für eine Stunde durch Zirkulation der Würze
mitsamt
Ausfällungen der Kochphase nach einer Art Giesskannenprinzip und
"Filtration" mit Hilfe eines Läuterbodens. Dann Umpumpen in
Vergärungsbottich/tank.
* Gärung: Vergärung in
Sankey (Gefäß für offene Vergärung), Anfangstemperatur bei ca. 18 Grad,
Temperatursteigerung bis ca. 20 Grad, lebhafteste Gäraktivität am 3.
Tag, 7
Tage "Lagerung" bei ca. 9 Grad.
Verkostungsanmerkungen:
"Dieses ist ein großes Bier! Würziger Hallertauer Hopfen bestimmt den
Geruch. Reichhaltiges Schokoladen-Malzaroma - sehr deutsch. Ziemlich
fruchtig,
sehr sahnig. Hat dieses schwer bestimmbare deutsche an Biercharakter
(was auch
immer das ist - möglicherweise der vortreffliche Hopfen?). Gute
Bittere, nicht
zu aufdringlich. Fruchtigkeit möglicherweise ein wenig zu ausgeprägt
für diese
Sorte. Auf jeden Fall noch mal mit Alt-Hefe probieren."
(...)
* Ursprüngliches
spezifisches Gewicht 1,049 kg/Ltr.
* Endvergorenes spezifisches
Gewicht 1,014
(Sorte:
Kölsch, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_51.html)
Alki Point Sunset
Quelle: Charlie Gow
(Charlie.Gow@f615.n109.z1.fidonet.org), Recreational
Craft Brewing, 8/9/94
Dieses Kölsch-Rezept hat den
1. Preis in der Kategorie German Ales/California Common des 1994 HWBTA
Wettbewerbs gewonnen.
Nach Gesprächen mit einigen
"Profi"-Brauern, plane ich das Hopfenprofil zu 100% auf deutsche
Aromasorten umzustellen (z.B. Hersbrücker und Spalter). Der Honig macht
das
Bier trockener, bzw. der "Biss" des Honigs gibt dem Bier eine leicht
weinartige Nase.
Vielen Dank an Dave
Brockinton, Jim Busch und Scott Bickham für alle deren Tipps.
Zutaten:
* ca. 2,27 kg DC Belgisches
Pilsener Malz
* ca. 0,74 kg DC Belgisches
Weizen-Malz
* ca. 0,45 kg Ireks
Deutsches Helles Kristall-Malz
* ca.
56 g Cara-Wiener-Malz
* ca. 0,57 kg Kleehonig (15
Min. vor Kochende)
* ca. 14 g Tettnanger Hopfen
(4,3% Alpha) 60 Min. vor Kochende - 7,5 IBU
* ca. 14 g Liberty Hopfen
(4,3% Alpha) 60 Min. vor Kochende - 7,5 IBU
* ca. 14 g Mount Hood Hopfen
(4,5% Alpha) 60 min.vor Kochende - 8,0 IBU
* ca. 14 g Tettnanger Hopfen
(4,3% Alpha) 30 Min. vor Kochende - 2,0 IBU
* ca. 7 g Liberty Hopfen
(4,5% Alpha) 10 Minuten vor Kochende
* Wyeast #2565 Kölsch-Hefe
Brauverfahren:
Einmaischen: 55 Grad C
Beta-Amylase: 51 Grad C - 30
Min. Rast
Alpha-Amylase: 65 Grad C -
90 Min. Rast
Abmaischen: 75 Grad C - 10
Min.
Läutern: Nachgüsse, bis sich
ca. 23 Liter ergeben oder spez. Gewicht der Läuterwürze bei 1,010 bis
1,012
liegt
Kochphase 90 Minuten. Den
Kleehonig 15 Min. vor Kochende beigeben.
Abkühlung auf ca. 17 Grad C.
1,25 Liter Flüssighefe geben.
* ursprüngliches spez.
Gewicht: 1,050 kg / Ltr.
* spez. Gewicht bei
Gärende.: 1,007 kg / Ltr.
* Primärvergärung: 09 Tage
bei 17 Grad im Glasballon
* Sekundärvergärung: 10 Tage
bei 14 Grad im Glasballon
* Lagerung: 14 Tage bei 3
Grad C.
(Sorte: Kölsch, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_25.html)
Kolsch
Source: Tony Babinec
(tony@spss.com) Homebrew Digest Ausgabe #833, 2/28/92
Lasst uns erstmal die
Biersorte unter die Lupe nehmen. Ein Kölsch sollte ein ursprünglich
spez.
Gewicht von um die 1,040 bis 1,060 kg / Ltr., Bittereinheit von 20 bis
30 IBU
und eine Farbe von 3,5 bis 4 SRM haben. Die Zeitschrift Zymurgy
beschreibt ein
Kölsch folgendermaßen: Hellgold. Wenig Hopfengeschmack, bzw. -aroma.
Mittlere
Bittere. Wenig bis mittleren Körper. Etwas trocken mit weinartigem
Gaumen.
Einsatz von Weizenmalz ist in Ordnung. Untergärige, wie auch obergärige
Hefe,
bzw. eine Kombination aus beiden ist ebenfalls in Ordnung.
Die eingesetzten Malze
können amerikanische, wie auch kontinentale (d.h. europäisch, außer
englisch)
sein - ein kleiner Teil Weizenmalz kann mit verwandt werden. Die Goose
Island
Brewery in Chicago braut ein Kölsch mit einem Kölsch-Hefestamm aus
Deutschland.
Die Free State Brewery in Lawrence, Kansas, braut ein Kölsch mit der
"European Ale"-Hefe von Wyeast. Dieser Hefestamm wird auch von Fred
Eckhardt vorgeschlagen. Ich habe diesen Hefestamm schon ab und an
benutzt und
denke, dass er wirklich gut funktioniert. Somit schlage ich diese Hefe,
statt
irgendeiner Standard obergärigen Hefe vor.
Zutaten:
* ca. 2,73 kg amerikanische
zweireihiges helles Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Wiener Malz
* ca. 0,45 kg Weizen-Malz
* ca. 114 g helles
Kristallmalz (10 Lovibond)
* ca. 28 g Hallertauer
Hopfen (2,9% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Hallertauer
Hopfen (2,9% Alpha) - 30 Min. vor Kochende
* ca. 7 g Tettnanger Hopfen
(3,8% Alpha) - 15 Min. vor Kochende
* a. 7 g Tettnanger Hopfen
(3,8% Alpha) - 2 Min. vor Kochende
* Wyeast European-Ale Hefe
Brauverfahren:
Ich gehe von einem
Vergärungsgrad von 80% aus. Die Hopfenkombination orientiert sich grob
an der
deutschen Art. Man kann auch Perle oder Spalter Hopfen einsetzen, bzw.
eine
Kombination nach eigenem Gusto finden.
Nach der Beschreibung von
Fred Eckhardt und wie die Brauerei Widmer die Maische vollzieht, sollte
bei 50
Grad eingemaischt werden, Rast für 30 bis 45 Min., Temperatursteigerung
auf 70
Grad, dann auf 77 Grad zum Abmaischen (halten für 10 Min.)
.
Die Erstvergärung sollte um
die 15,5 Grad C stattfinden. Nach einer Sekundärgärung sollte die
Lagerung bei
niedrigen 4 Grad für einige Wochen gehalten werden, das Bier profitiert
davon.
(Sorte: Kölsch, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_112.html)
Koelsch
Quelle: Marty Tippin
(martyt@sky.net), r.c.b., 1/31/96
Nun habe ich das Kölsch aus
Miller's Buch inzwischen 5x gebraut. Dies ist vermutlich kein
authentisches
Kölsch, trotzdem schmeckt es verdammt gut. Sogar meine
Anti-Heimbräu-Freunde
mögen es.
Ich habe inzwischen schon
einige Hefen benutzt, darunter Wyeast's deutsche obergärige Hefe
(1007), Wyeast
Kölsch und BrewTek's Kolsch - die erste war die beste, allerdings ist
das Bier
mit der BrewTek-Hefe immer noch in der Sekundärvergärung und sieht
nicht
schlecht aus...
Die Wyeast Kolsch-Hefe hat
ein eigenartiges mineralisches Aroma produziert - was nicht mein Ding
ist. Vielleicht
ist der Geschmack durch diese Hefe näher am Original. Da ich noch nie
ein
Original-Kölsch probiert habe, weiß ich es nicht, allerdings hätte ich
dann
auch nicht so viel übrig für diese Biersorte.
Ich mußte Miller's Rezept
etwas anpassen... mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wie er 34 Punkte
zum
Endvergärungsgrad erreicht (ursprünglich spez. Gewicht - spez. Gewicht
bei
Vergärungsende), ich komme immer nur auf 28 bis 29. Als ich dieses
Rezept das
erste Mal braute, wußte ich nichts von diesem Endvergärungsgrad und
mußte ca.
0,45 kg Malzextrakt extra einsetzen, um das richtige spez. Gewicht zu
erreichen. (...)
Zutaten:
* ca. 3,18 kg britisches
helles Gerstenmalz oder deutschen Pilsener Malz (oder Hälfte/Hälfte)
* ca. 0,45 kg Wiener Malz
* ca. 0,23 kg Weizenmalz
* Tettnanger Hopfen (insg. 12
Einheiten Alphasäure) - bei 60, 30, 10 Min. in der Kochphase
* Wyeast deutsche obergärige
Hefe (1007), Wyeast Kolsch oder BrewTek Kolsch
Brauverfahren:
Standard-Infusionsverfahren
für die Maische (im Originaltext steht nach Miller's Vorgaben)
* ursprünglich spez.
Gewicht: 1,048 kg / Ltr.
* spez. Gew. bei
Vergärungsende: 1,007 kg / Ltr.
(Sorte: Weizen, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_41.html)
Franken-weizen
Quelle: Don Hatlestad
(DHatlestad@aol.com), Homebrew Digest Ausgabe #1876, 11/6/95
Nach meiner üblichen
Handhabe, habe ich auch diesmal ein Weizen gebraut, ohne je vorher ein
deutsches Weizen probiert zu haben. Der Geschmack meines Bieres war so
überraschend gut, dass ich sofort in den nächsten Laden bin, um eine
Flasche
Ayinger Brau-Weisse zu kaufen und um herauszufinden, wie nah ich
wirklich an
ein Original gekommen bin. Das Ergebnis war, dass mein Weizen schon
einem
Original relativ nahe kam, allerdings mit einigen Ausnahmen. Meins ist
recht
körperreich, ein bißchen malziger, hat etwas zu wenig Kohlensäure
(allerdings
nur etwas) und ist ein Hauch süßer. Meins hat so ca. das gleiche
Bananen-, bzw.
Nelkenaroma wie die Brau-Weisse, die Hopfendosierung habe ich auch
recht gut
hinbekommen.
Die Primärvergärung dieses
Bieres war so heftig, dass mein Gärverschluß verstopfte und der Deckel
meines
Plastikgärgefäßes abgehoben wurde. (...)
Die Reaktionen auf dieses
Weizen waren so positiv, dass ich dieses Rezept gerne weitergeben
möchte.
Zutaten:
* ca. 2,96 kg Weizenmalz
* ca. 1,36 kg Wienermalz
* ca. 0,91 kg zweireihiges
helles Gerstenmalz
* ca. 28 g Tettnanger Hopfen
(4,4% Alpha) - 45 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Saazer Hopfen
(aus U.S. amerikanischem Anbau - 4,4% Alpha) - 15 Min. vor Kochende
* Wyeast 3068 Hefe
Brauverfahren:
Mein Wasser ist relativ
weich, somit hatte 2 Teelöffel Gips der Maische zugegeben.
Maische: 40 Min. bei 50 Grad
C, eine Warmwasserinfusion, um die Temperatur auf 60 Grad zu bekommen,
Rast für
15 Min, Aufheizen auf 70 Grad C, 60 Min. Rast, Aufheizen zum Abmaischen.
Primärvergärung 7 Tage bei
21 bis 22 Grad. Sekundärvergärung bei 20 Grad für 12 Tage.
Aufkarbonisierung
auf 2,7 bar.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,054 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,014 kg/ltr.
R
Squared American Honey Wheat
(Sorte: Weizen, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_43.html)
R Squared American Honey Wheat
Quelle: bunningw@ns.acc.af.mil
(aus Privat-Korrespondenz), 7/19/95
Dieses Bier hat den 1. Platz
in der entsprechenden Kategorie auf dem Emeral Coast Brewfest in Ft.
Walton
Beach, FL 1994 ergattert. Dieses Rezept wurde insgesamt 6x mit 4
verschiedenen
Hefekulturen gebraut: Yeast Lab Canadian Ale (2x), Yeast Lab Dusseldorf
Ale,
WYeast American Ale und BrewTek American White (2x). Das Rezept,
welches den
Preis gewonnen hatte, wurde mit der ersten, der Yeast Lab Canadian
Ale-Hefe
gebraut. Mein Favorit ist allerdings das Bier, welches mit der
Dusseldorf
Ale-Hefe hergestellt wurde. Dies wäre dann eine Abwandlung des Rocky
Raccoon
Honey Lager von Papazian, welches als 100%-Malz-Rezept umgewandelt
wurde und
gleichzeitig vom spez. Gewicht ein wenig nach oben geschubst wurde.
Dies ist
dann ein goldenes Amerikanisches Weizenbier, welches erfrischend und
leicht
gehopft ist. Dies ist das perfekte Sommerbier.
Zutaten:
* ca. 1,36 kg DWC helles
Malz (für obergärige Biere)
* ca. 1,36 kg Weizenmalz
* ca. 0,23 kg Cara-Pils Malz
* ca. 0,23 kg DWC Aromatic Malz
* ca. 1,14 kg Kleehonig
* 1 Teelöffel Gips
* ca. 14 g Northern Brewer
Hopfen (8% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Fuggles Hopfen
(3,6% Alpha - 15 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Fuggles Hopfen
(3,6% Alpha - bei Kochende
* die passende obergärige
hefe
* knapp eine Tasse
Maiszucker für die Aufkarbonisierung beim Flaschenfüllen
Brauverfahren:
Zweistufige Infusionsmaische
- Gips dazu, um Kalkgehalt zu erhöhen und pH zu verringern. 30 Min.
Rast bei 50
Grad C. Auf 67 Grad anheben und Rast für 1 Stunde. Abmaischen bei 74
Grad für 5
Minuten. Nachgüsse von 14 Liter bei ca. 78 Grad C. Zum Kochen bringen
und Honig
dazugeben. Kochphase für 1 Stunde mit den wie oben erwähnten
Hopfengaben. Kühlen,
Belüften und Hefe geben.
Primärvergärung: 1 Woche bei
ca. 20,5 Grad.
Sekundärvergärung: 2 Wochen
bei ca. 20,5 Grad.
ursprüngliches spez.
Gewicht: 1,053 kg /Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,012 kg/Ltr.
(Sorte: Weizen, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_19.html)
Bayerische Weizen
Quelle: Tony Babinec
(tony@spss.com) Homebrew Digest Ausgabe # 927, 7/19/92.
Das ursprüngliche
spezifische Gewicht sollte zwischen 1,050 und 1,055 liegen.
Um ein Dunkles Weizen zu
brauen, sollte Sie ein oder zwei kg des hellen Malzes durch Münchner
Malz,
sowie etwas vom CaraPils Malz durch Kristall-Malz ersetzen.
Beim Schroten des Malzes braucht
man ein wenig Erfahrung, um die Körner mit der üblichen Haushaltsmühle
korrekt
zu zerquetschen und weniger zu pulverisieren.
Zutaten (für 60 Liter ?):
* gute 2 kg helles
Gerstenmalz
* gute 2 kg Weizenmalz
* ca. 0,23 kg Carapils-Malz
* Hallertauer Hopfen (4%
Alpha)
* ca. 10 g Cascade od.
anderer "leichter" Aroma/Abgangshopfen (10 Minuten vor Kochende) -
optional
* Wyeast bayerische
Weizen-Hefe
Brauverfahren:
Ich habe festgestellt, dass
die Einmaischephase (Protein-Rast) statt der üblichen 30 Minuten bei
ca. 50
Grad gerne 45 Minuten andauern kann. (...)
(Sorte: Weizen, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_18.html)
Hefeweizen
Quelle: Jed Parsons
(parsons1@husc.harvard.edu) Homebrew Digest Ausgabe #917, 7/6/92
Dieses Bier ist nicht so
schwer, wie typische deutsche Vertreter und hat auch nicht den
nelkenähnlichen
Geschmack. Dieses Rezept ist gedacht als eine Nachahmung von Grant's
Weis Beer,
welches erheblich heller ist und weniger Körper aufweist - mehr
Hopfenaroma,
trockener, allerdings geschmacklich
nicht bitterer.
Zutaten:
* ca. 2,28 kg Weizenmalz
* ca. 1,37 kg sechsreihiges
helles Malz
* ca. 28 g Tettnanger Hopfen
(45 Min. vor Kochende - 4,7% Alpha)
* ca. 14 g Saazer Hopfen (25
Min. vor Kochende - 3,8% Alpha)
* ca. 14 g Saazer
Hopfen (10 Min. vor Kochende - 3,8%
Apha)
* Wyeast 1056 ("American Ale")
Hefe
Brauverfahren:
Einmaischen mit ca. 11 Liter
Wasser, 30 Min. Rast bei 54 Grad C. Verkleisterung bei 65 Grad C für 90
Min.
Abmaischen und Läutern bei 75 Grad C. Kochphase 1 Stunde, Hopfengabe
wie oben.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,042 kg / Liter
(Sorte: Berliner Weisse, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_12.html)
Berliner Weisse
Quelle: Aaron Birenboim,
Ausgabe (abirnbo@rigel.hac.com) Homebrew Digest Ausgabe # 828, 2/20/92
Das nächste Mal werde ich
weniger Gerstenmalz und mehr Weizenmalz, wie auch Weizenflocken
einsetzen.
Einige Anmerkungen von den
Unfermentables (Brauvereinigung aus Denver):
"Viele kommentierten,
dass die wahrnehmbare Säure im Vergleich zu einem Sauer-Maische-Bier
sehr
unterschiedlich war, d.h. weder besser noch schlechter. Alle waren der
Meinung,
dass für ein solches Bier meines geschmacklich sehr rein war, was
sicherlich
ein Kompliment für meine Brautechnik darstellt.
Der pH-Wert mit 3,4 war
gemäß der Aussagen genau richtig, ich empfand es eigentlich als etwas
zu sauer.
Gleiches galt für die Hopfennote (eingesetzt wurden ca. 28 g
Halltertauer in
der Kochphase)
Die einzige Kritik bezog
sich dann auf das malzig/kornlastige Aroma. Dies kann allerdings an
verschiedenen Sachen liegen. Vielleicht werde ich in Zukunft nicht das
Mahlgut
an sich säuern, sondern nach dem Läutern die Würze an sich. (...)
Es könnte mir auch noch eine
andere Säuerungsmethode vorstellen, z.B. eine verlängerte Säure-Rast
während er
Maisch-Phase (ca. 3 bis 5 Tage bei 32 Grad C). Ein Freund von mir
sagte, dass
er so das beste Sauer-Maische-Bier hergestellt hatte.
Ein anderer Kerl sprach mal
davon, dass eine Brauerei in Deutschland reinen Milchsäurebazillus
Delbrueckii
zusammen mit einer obergärigen Standardhefe nutzt.
Zutaten:
* ca. 2,27 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Münchner-Malz
* ca. 0,45 kg Gerstenflocken
* ca. 0,90 kg Weizenmalz
* ca. 28 g Hallertauer
Hopfen (Kochphase)
* "Acidopholis"
Pillen (Mittel zur Säuerung der Maische/Würze)
Brauverfahren:
So hätte wohl Herr Papazian
(Autor von Heimbrau-Büchern) ein Sauer-Maische-Bier hergestellt, außer
dass ich
noch "Acidopholis" Pillen der Maische beigegeben habe. Die größte
Teil der Säuerung geschah wohl durch die Bakterien in den Pillen.
(Sorte: Leichtbier, Link des Originalrezepts:
http://brewery.org/gambmug/recs/341.shtml)
Crystal Light
Quelle: Russ Schreiber
Rezept veröffentlicht:
09/22/98
Email: Brewer1155@aol.com
Dies ist ein schönes
leichtes Sommerbier, was mit einem Hauch an Zitrone gerade richtig ist.
Das
Kristallmalz gibt ihm gerade die richtige Menge an Körper und Süße. Als
ich das
letzte Mal dieses Bier braute, habe ich mich echt überwunden und
(Quell)Wasser
gegen BEZAHLUNG geholt. Unglaublich, was für ein Unterschied! Dieses
Bier war
auf einmal viel knackiger und sauberer im Geschmack. (...)
Eckdaten:
Menge: 20 Liter
ursprünglich spez.Gewicht:
1,029 kg /Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,008 kg /Ltr.
Kochphase: 60 Minuten
Primärvergärung: 6 Tage bei
10 Grad in einem Plastikgefäß
Sekundärvergärung: 14Tage
bei knapp 1 Grad C in einem kleinem Metallfaß
Zutaten:
* ca. 2,27 kg Klages
zweireihiges helles Gerstenmalz
* ca. 0,68 kg Kristallmalz
(20 Lovibond)
* ca. 5,6 g Hallertauer
Hopfenpellets (3,2% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Hallertauer
Hopfenpellets 50 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Hallertauer
Hopfenpellets 10 Min. vor
Kochende
* ca. 14 g Hallertauer
Hopfenpellets bei Kochende
* 1/2 Teelöffel Irish Moos
15 Min. vor Kochende
Brauverfahren:
Malze mit ca. 6 Liter 80
Grad heißes Wasser Einmaischen und dann die Temperatur bei 65 Grad für
60 Min.
stabil halten. Ca. 4 Liter kochendes Wasser beigeben, um die Temperatur
auf ca.
77 Grad zu bringen. Rast für 15 Min. Mit 77 Grad warmen Wasser (ca. 16
Liter)
abläutern.
(...)
(Sorte: Leichtes Ale,
Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_56.html)
Celtic
Ale
Quelle: Fruchtsirup Bradley
(bradley@adx.adelphi.edu), HBD Ausgabe # 1098, 3/16/93
Dieses wurde mit dem Treber
eines Stark-Ales hergestellt.
Dieses Rezept hat ein
wirklich hervorragendes Leichtbier ergeben und war bereits nach 5 Tagen
trinkbereit. (...)
Fred Eckhardt beschreibt in
seinem Buch "The Essentials of Beer Styles" die Eckwerte des Celtic
Ale's der Brauerei Grant mit: ursprünglich spez. Gewicht 1,034 kg /
Ltr., spez.
Gewicht bei Vergärgungsende 1,008 und Bittereinheiten bei 38 IBU.
Zutaten:
* Treber eines Stark-Ale
* ca. 140 g Schokoladenmalz
* ca. 0,53 kg helles
trockenes Malzextrakt
* ca. 28 g Bullion Pellets
(keine Angaben zu Alphasäure) - 60 Min vor Kochende
* ca. 14 g Willamette
Doldenhopfen (4,2% Alpha) - 10 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Willamette
Doldenhopfen (4,2% Alpha) - 10 Min. vor Kochende (??)
* halben Teelöffel Irish
Moos - 10 Min. vor Kochende
* Wyeast 1056 Hefe (die 2. Generation),
ca. 500ml (?)
Brauverfahren:
Den Schokoladenmalz in ca.
450 ml Wasser einweichen. Diese "kleine" Maische der Maische des
Stark-Ales nach dem ersten Abläutern dazugeben. Ca. 10 Liter 78 Grad C
der
Maischpfanne zugeben und 15 Min. Rast halten. Nachgüsse und Läutern wie
üblich,
um ca. 18 Liter Würze zu erhalten. Das Malzextrakt und ausreichend
Wasser dem
Kocher beigeben.
Eine Erstvergärung für 9
Tage. Mit etwas Maiszucker in Flaschen abfüllen.
* ursprünglich spez.
Gewicht.: 1,035 kg /Ltr.
* Bittereinheiten: 24-37 IBU
* Spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,011 kg /Ltr.
(Sorte:
Mild Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_70.html)
The Mild One
Source: Darryl Richman
(darrylri@microsoft.com), HBD Ausgabe #1570,
11/4/94
Dieses Bier kann man als ein
sog. "Session Bier" bezeichnen und eignet sich wegen der niedrigen
Stammwürze hervorragend als Bier für gesellschaftliche Anlässe, wo es
einfach
nur wichtig ist, ein Bier in der Hand zu halten, ohne dass ein
vermehrter
Konsum zu gewissen Ausschreitungen führt. In England hat diese Art von
Bier
eine lange Tradition. (...)
Im Laufe der 2.
industriellen Revolution (2. Hälfte des 19. Jahrhunderts) gab es Mild
Ales, die
sogar noch unter der Marke eines spez. Gewichts von 1,035 kg /Ltr.
lagen,
stellenweise sogar unter 1,030. (...)
Der herausragendste
Unterschiede zwischen einem Mild und einem Bitter ist der Unterschied
der
Hopfenbittere. Ein Mild Ale ist in der Regel auch dunkler als ein
Bitter, aber
es gibt eine Reihe von Mild, wie auch Bitter Ales, die auffällig gleich
bernsteinfarbend sind. Einige Mild Ales haben schon ein merkliches
Hopfenaroma,
die Bittere eines Mild leitet sich allerdings in der Regel von den
eingesetzten
Röstmalzen ab. Dadurch bekommen Mild Ales auch einen auffallend nußigen
Charakter, welches sehr angenehm sein kann mit einer fruchtbetonten
Hefe. Ein
gutes Beispiel für diese Art von Mild Ale ist das Brain's Dark auf
Cardiff
(1,035 kg /Ltr.)
Zutaten (für 100 Liter):
* ausgeprägt weiches Wasser
* ca. 3,64 kg U.S.
amerikanisches zweireihiges Gerstenmalz
* ca. 7,74 kg Dewolf-Coysins
Pale-Ale Malz
* ca. 1,6 kg Schottisches
Kristallmalz ( ca. 35 Lovibond)
* ca. 0,9 kg Kristallmalz
(70 Lovibond)
* ca. 0,57 kg
Schokoladenmalz
* 170 g Kent Goldings
Hopfenpellets (6% Alpha) - Bittere: 24 IBU
* Wyeast 1028 Hefe
Brauverfahren:
Ich habe ca. 48 Liter 1,072
kg/ Ltr. Bier hergestellt und dann 52 Liter abgekochtes, gekühltes und
belüftetes Wasser am Anfang der Gärphase kombiniert. Der Gärbottich war
ein ca.
128 Liter lebensmittelechter Plastik "Mülleimer" als offener
Gärbottich.
Im Rahmen der Maische fand
die Verzuckerung bei 70 Grad C statt.
Die Nachgüsse fanden mit 32
Liter unbehandelten weichem Wasser statt.
Um Körper und die
geschmacklichen Eigenschaften des werdenden Bieres zu unterstützen,
habe ich
die Würze über 2 Stunden kochen lassen. 15 Liter haben sich im Laufe
der
Kochphase verflüchtigt. (...) Meine Hefewahl fiel auf Wyeast 1028, die
einen
ausgeprägt holzigen Charakter ausweist, damit das Bier nicht fade und
uninteressant wird.
Die Hefekultur wurde
zweifach in Gang gebracht, erst mit einem Liter, denn mit zwei Liter
Würze. Die
Primärvergärung dauert vier Tage bei ca. 15,5 Grad C. Dann ab in einem
großen
Glasballon - Dauer: eine Woche bis das Bier sich geklärt hatte, dann ab
ins
Fass.
Das spez. Gewicht bei
Vergärungsende lag bei 1,010 kg/Ltr. und bei ca. 3,2% Alk. Vol. Die
Farbe war
dunkelbraun, süßlich am Gaumen, einem relativ guten Körper und einem
trockenen
Abgang. Der Hefecharakter kommt durch, allerdings kann man nicht von
einer
Fruchtbetonung sprechen, wahrscheinlich durch die niedrigen
Gärtemperaturen.
(Sorte: American Wheat, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/03_25.html)
Amerikanische Weizen
Quelle: Dan Morey
(dmorey@iastate.edu), Homebrew Digest Ausgabe # 1351, 2/17/94.
In diesem Rezept macht der
Weizenmalz ca. 27% der Gesamtschüttung
aus.
Die Vergärung verlief bei
einer recht hohen Temperatur von ca. 25 Grad. Geschmacklich hatte es
einen
säuerlichen Biß und einen Anflug von Nelke. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe
ich ein
"Amerikanisches Weizen" gemacht, wo die 43% der Gesamtschüttung
Weizenmalz war, die Vergärung verlief allerdings bei ca. 18 Grad und
hatte
durchaus die selben geschmacklichen Charakteristika. Ich bin zwar immer
noch
der Meinung, dass die Hefe die entscheidende Rolle beim Nelkenaroma
eines
Weizenbieres spielt, allerdings meine ich, dass der Weizenmalz viel
mehr
Einfluß auf dieses Aroma hat, als Heimbrauer in der Regel glauben.
Freunde in meinem
Heimbrauer-Verein haben mal einen nicht ganz so wissenschaftlichen
Versuch mit
dem Einsatz von EDME Trockenhefe gestartet, wobei herauskam, dass man
durchaus
ein Bier mit Weizenbier-Charakter herstellen kann, ohne dass Weizenmalz
benutzt
wurde.
Zutaten:
* ca. 3,64 kg 6-zeiliges
helles Malz
* ca. 1,36 kg Weizenmalz
* 28 g Northern Brewer (60
Minuten vor Kochende)
* 14 g Hallertauer (60
Minuten vor Kochende)
* 14 g Hallertauer (10
Minuten vor Kochende)
* Nottingham trockene
Ale-Hefe????
(Standardherstellungsverfahren)
(Sorte: Pale Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_51.html)
Generic Ale
Quelle: Jack Schmidling,
(arf@ddsw1.mcs.com) Homebrew
Digest Ausgabe #908, 6/23/92
Als jemand mit einem
gewissen Hang zum Wissenschaftlichen, bzw. als ein neugeborener Brauer
mit
einem hölzernen Zunge, entschied ich mich meine Braukarriere mit einem
denkbar
einfachen Rezept für ein entsprechend simples Bier zu beginnen, einfach
um
erstmal heraus zu finden, was Brauen eigentlich so beinhaltet, bzw. ein
generisches obergärigen Bier wohl so schmecken mag. So weit dies dann
etabliert
ist, könnte ich dann in verschiedene Geschmacksvariationen einsteigen,
wobei
das Rezept für ein solches generisches Ale als Basis dienen kann.
Falls dieses Rezept ein eher
geschmacksneutrales, dünnes, bzw. nicht wirklich leckeres Bier
hervorbringt,
dann würde ich dagegen nicht wirklich argumentieren wollen. Allerdings
ist
dieses Bier eher als eine Vergleichsbasis für zukünftige Biere gedacht.
(...)
Zutaten:
* ca. 4,1 kg zweizeiliges
Harrington Gerstenmalz
* Edme Ale Hefe
*ca. 28 g Chinook Hopfen
Brauverfahren:
Wende eine Standard
Maischverfahren an. Ca. 7 g Hopfen kommen nach dem Kochende hinzu. (...)
(Sorte: Pale Ale, Link
des Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_71.html)
Pale Ale
Quelle: Jim Busch
(busch@daacdev1.stx.com), HBD Ausgabe #1237, 9/30/93
Notizen: September ist so
eine Zeit für mich, wo bei mir der Doldenhopfen knapp wird (allen voran
Cascade
und Centennial), so habe noch einige Reste Perle (gut für die
Kochphase) und
Goldings (gut als Hopfen zum Würzen) aufgebraucht. Ein befreundeter
Brauer von
mir hatte noch ein Päckchen Saazer Doldenhopfen und fragte mich, ob ich
die
irgendwie verwerten könnte (bevor ich gezwungen werde...), also kam das
folgende Rezept dabei heraus. Da ich gerade ein India Pale Ale mit
spez. Gewicht
von 1,060 kg/Ltr. hinter mir hatte und feststellte, dass der derzeitige
Sud so
um die 1,063 hatte, entschied ich mich mit meinem Experiment einen Sud
mit
Wasser vor der Gärphase zu verlängern weiter zu machen. Bei früheren
Versuchen
ist mir bereits aufgefallen, dass man Sude ohne merklichen
Geschmacksverlust so
strecken kann, also war die Zeit mal wieder reif. Ich hatte nach dem
Kühlen
noch mal 77 Grad warmes Wasser der Würze hinterher geschoben, um so
diese schon
mal etwas zu verdünnen. Letztlich kam im Gärbottich noch etwas Wasser
mit der
Hefe dazu.
Geschmack: ein gutes
bernsteinfarbenes Bier, fast kein "Bisquit"-Aroma, allerdings könnte
sich das mit der Klärung des Bieres noch ändern. Der Geschmack des
Goldings
Hopfens kommt gut durch, ist aber nicht zu auffällig. Die Kombination
des
Saazer und Goldings Hopfens macht das Bier etwas komplexer gegenüber
dem sonst
so dominanten Geschmack, wenn man mit Saazer Hopfenstopfen betreibt.
Für mich
war Hopfenstopfen allerdings eine erste Erfahrung und ich finde dies
ist echt
mal was neues.
Notizen zum Malz: Obwohl es
bekannterweise Grenzen beim U.S. amerikanischen zweireihigen
Gerstenmalz gibt,
habe ich damit keine Probleme. Am besten man benutzt reichlich
geschmackssteigernde, bzw. Karamelmalze, um Körper, Restsüße und Farbe
positiv
zu beeinflußen. Wenn man ein gutes Händchen für den Einsatz von
Münchner und
Karamelmalz hat, dann kann man ein sehr köprerreiches Bier mit einem
spez. Gewicht
von ca. 1,008 kg/ltr. bei Vergärungsende schaffen.
Zutaten:
* zweireihige U.S.
amerikanisches "Briess" helles Gerstenmalz - Ziel: 1,063 kg/Ltr
ursprünglich spez. Gewicht
* CaraVienna (DeWolf-Cosyns)
12% der Schüttung
* Munich (DeWolf-Cosyns) 6%
der Schüttung
* Aromatic (DeWolf-Cosyns)
4% der Schüttungt
* Biscuit (DeWolf-Cosyns)
<1% der Schüttung
* Gips in der Maische
* U.S. amerikanische Perle
Hopfen (8% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* Goldings Pellets (5%
Alpha) - 30 Min. vor Kochende
* Goldings Pellets (10%
Alpha) - 2 Min. vor Kochende
* Saazer Doldenhopfen (3%
Alpha) - 2 Min. vor Kochende
* Saazer Doldenhopfen (3% Alpha)
- Hopfenstopfen
* Dominion Ale Hefe
Brauverfahren:
Mit ca. 1 Liter pro 455 g
Malz einmaischen, Gips dazu. Rast für 20 Min. bei 62 Grad C. Temp.
anheben auf
67 Grad, 45 bis 60 Min. Rast. Anheben auf 78 Grad, abmaischen, Läutern,
kochen
und hopfen. Zugabe von ca. 10% reinem Wasser, um das spez. Gewicht auf
1,050 zu
bringen. Hefe mit Belüftung beigeben.
(Sorte: Pale Ale, Link
des Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_12.html)
Summer Pale Ale
Quelle: Jackie Brown
(Brown@MSUKBS.BITNET) Homebrew
Digest Ausgabe #134, 4/24/89
Dieses Ale hat eine helle
Farbe, ist aber recht körperreich. Falls ein bernsteinfarbenes Bier
gewünscht
wird, dann gib' enfach eine Tasse Karamelmalz dazu. Alle meine Ales
haben ein
ausgeprägtes Bananenaroma (wahrscheinlich wegen der Hefe der Firma
Edme) -
dieses verflüchtigt sich allerdings nach ca. 2-3 Wochen in der Flasche.
Falls
es Dir an Kapazität für ca. 4 kg an Malz fehlt, dann kann auch
Malzextrakt
alternativ genutzt werden. (...)
Zutaten:
* ca. 3,64 kg zweireihiges
helles Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Müncher Malz
* eine halbe Tasse Dextrin
Malz
* 1 Teelöffel Gips
* 20 gr. Nugget Doldenhopfen
(14% Alpha)
* 15 gr. Brambling
Doldenhopfen
* ein Hauch Irish Moos
* 1 Packung Edme Ale Hefe
Brauverfahren:
Ich habe die
Standardmaischprozedur aus der Publikation von Papazian benutzt. 30
Min. Rast
bei ca. 50 Grad C. 20 Min. bei 67 Grad und 20 Min. bei 70 Grad C. Beim
Läutern
die Nachgüsse mit 82 Grad C warmem Wasser machen. 1 Std. Kochphase mit
dem
Nugget Hopfen. Irish Moos-Gabe 10 Min. vor Kochende. Kochphase beenden
und den
Brambling Hopfen für 15 Min. ziehen lassen.
ursprünglich spez.Gewicht:
1,045 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,015
(Sorte:
Pale Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_125.html)
Too Much Head
Quelle: Roy J. Bourcier
(rjbourc@nmia.com), Homebrew Digest Ausgabe
#1797, August 2, 1995
Ich braue jetzt seit ca. 1,5
Jahren, reine malzbasierende Biere ungefähr für eine Jahr. In den
letzten 6
Monaten habe ich vorallendingen versucht mein "Haus" Pale Ale zu
verfeinern. Vorerst sollte ein Pale Ale der Brauerei Sierra Nevada
daraus
werden, allerdings bin ich immer mehr in Richtung eines "blumigen"
Typs abgeschweift (ich LIEBE Cascade Hopfen). Mit dem letzten Sud bin
ich
wirklich sehr nahe gekommen, allerdings mit einem Problem: Die
Schaumkrone
meines Bieres ist einfach zu fest, zu dick geworden. Die Konsistenz
würde ich
beim der eines Schokokusses ansiedeln. Heimbrauskeptiker kann damit
leicht
beeindrucken, allerdings ist es nicht ganz das, was ich wollte.
Wahrscheinlich
habe ich es mit den Malzsorten übertrieben, die Schaumstabilität
sicherstellen...
vielleicht stimmt auch etwas nicht mit meinem Brauverfahren?
Hier jedenfalls das
Rezept...
Zutaten:
* ca. 3,64 kg zweireihiges
Klages Gerstmalz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz (20
Lovibond)
* ca. 0,23 kg CaraPils Malz
* ca. 0,23 kg Weizenmalz
* ca. 14 g Perle Hopfen - 60
Min. vor Kochende
* ca. 14 g Perle Hopfen - 30
Min. vor Kochende
* ca. 42 g Cacade Hopfen -
30 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Cacade Hopfen - 2
Min. vor Kochende
* ca. 42 g Cacade Hopfen -
Hopfenstopfen
* Wasser behandeln mit 2
Teelöffel Gips/20 Ltr.l, 0,5 Teelöffel Epsom Salz/20 ltr., 0,25
Teelöffel
NaCl/20 Ltr.
* 0,25 Teelöffel Irish Moos
- 10 Min. vor Kochenende
* Wyeast Labs American Ale Hefe
(ca. 0,5 Liter Ansatz)
Brauverfahren:
30 Min. Rast bei 50 Grad C
Vollständige Verzuckerung
erreichen bei 68 Grad C
Abmaischen bei 79 Grad und
Nachgüsse mit 77 Grad heißem Wasser
60 Min. Kochphase
ursprünglich spez. Gewicht:
1,052 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,007 kg/ltr.
(Sorte: California Common, Link des
Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/04_03.html)
Anchor Steam-Style Amber
Quelle: Clay Phipps
(hplabs!garth!phipps) Hombrew Digest Ausgabe #444, 6/21/90
Dieses Rezept wurde im Jahre
1986 in dem inzwischen geschlossenen Heimbrauer-Shop in San Jose, CA
als die
beste Annährung an das Original der Brauerei Anchor angeboten.
Zutaten:
* ca. 3,18 kg John Bull
reguläres leichtes Malzextrakt
* ca. 200 g Kristallmalz
* ca. 56 g Northern Brewer
Hopfen (11% Alpha) - in der Kochphase
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(5,6% Alpha) - nach der Kochphase
* 2 Päckchen untergärige
hefe
Brauverfahren:
4 Liter Wasser und
geschrotetes Kristallmalz zum Kochen bringen. Treber/Körner entfernen.
Malzextrakt dazu und weiter kochen. Ein Drittel des Hopfens für die
Kochphase
dazu. Nach 20 Min. ein weiteres Drittel dazu, bzw. nach weiteren 20
Min. das
letzte Drittel Hopfen dazu. Nach weiteren 20 Min. Kochen beenden und
Cascase
Hopfen dazu. Würze abdecken. 12 Liter kaltes Wasser in Gärgefäß
vorlegen. Würze
draufgeben - letztendlich muß die Menge ca. 22 Liter ergeben. Hefe dazu
und
Gärverschluß setzen.
(Sorte: (gewürztes) Weihnachtsbier, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/07_06.html)
Holiday Ale
Quelle: Doug Roberts
(dzzr@lanl.gov) Homebrew Digest Ausgabe #317, 12/6/89
In der Kochphase hat die
Zugabe der Orangenschalen und Malz mein Haus wirklich gut riechen
lassen - so
etwa wie ein bieriger Früchtekuchen. Nachdem ich die Würze riechen.
bzw.
probiert hatte bin ich -so glaube ich- auf die heimliche Zutat des
Anchor
Christmas Ale gekommen: Kardamom. Ich tippe es werden ca. 1 Viertel bis
1
halben Teelöffel pro 20 Liter benutzt.
Zutaten:
* ca. 3,41 kg Klages helles
Malz
* ca. 0,68 kg Kristallmalz
(90 Lovibond)
* ca. 110 g Schokoladenmalz
* ca. 110 g Black Patent Malz
* ca. 0,23 kg Traubenzucker
* ca. 0,5 Tassen Zuckersirup
* 1 Teelöffel Kardamom
* 1 Teelöffel Zimt
* 1 Teelöffel Ingwer
* geraspelte Schale von 4
Orangen
* ca. 42 g Nugget Hopfen -
Kochphase
* ca. 28 g Willamette Hopfen
- nach der Kochphase
* Whitbread Ale Hefe
* 0,5 Tassen Zuckersirup für
die Aufkarbonisierung beim Flaschenfüllen
Brauverfahren:
Malze einmaischen. Zucker
(ich hatte kein Cara-Pils Malz mehr), Zuckersirup, Gewürze, Hopfen für
die
Kochphase und Orangenschalen mischen und für eine Stunde kochen. Hopfen
für die
Endphase in der letzten Phase des Kochens beigeben. Ab in den
Gärbottich. Abkühlen
und Hefe geben.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,045 kg/Ltr.
(Sorte: India Pale Ale, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_56.html)
IPA
Quelle: Larry Barello
(polstra!larryba@uunet.uu.net) Homebrew
Digest Ausgabe # 920, 7/7/92
Dieses Rezept basiert auf
einer Vorgabe eines IPA-Rezepts von Darryl Richman. Das Resultat war so
hervorragend, dass ich dieses Rezept auf jeden Fall über HBD kundtun
wollte. Ich
mußte das Rezept etwas modfizieren, da ich nicht alle Zutaten in den
ursprünglich angestrebten Mengen zur Verfügung hatte, allerdings gehe
ich davon
aus, dass das Ergebnis dadurch nicht beeinflußt wird.
Im ursprünglichen Rezept kam
je 28 g Willamette und Kent Goldings Hopfen anstelle des Chinook zum
Einsatz.
Ferner wurde Cascade Hopfen statt Willamette in der zweiten Hopfengabe
eingesetzt. Weiterhin kamen in dem Originalrezept ca. 336 g 16 Lovibond
Malz
und ca. 110 g Kristallmalz bei 70 Lovibond zum Einsatz - ich nutze
dafür 36
Lovibond Malz. Die Änderungen sollte ca. die gleiche Farbe und Bittere
bringen.
Aroma und Körper sind wahrscheinlich etwas anders, allerdings bezweifle
ich,
dass irgendjemand bei all' diesem Hopfenstopfen den Unterschied
schmeckt. Bei
diesem Hopfeneinsatz sollte dieses Bier nicht ganz so bitter wie
Grant's IPA
ausfallen (...), allerdings sollte man dieses Bier schon als IPA
erkennen und
nicht nur als einfaches Pale Ale.
Zutaten:
* ca. 3,2 kg GWM helles Malz
* ca. 400 g Carastan Malz (36
Lovibond) (Huge Baird)
* ca. 14 g Schokoladen Malz
* ca. 29 Liter Wasser,
behandelt mit ca. 28 g Gips und Kreide
* ca. 14 g Chinook Pellets
(60 Min. vor Kochende)
* ca. 14 g Willamette
Pellets (5 Min. vor Kochende)
* ca. 28 g Kent Goldings (5
Min. vor Kochende)
* 1/4 Teelöffel Irish Moos
(10 Minuten vor Kochende)
* ca. 14 g Cascade Pellets
(für Hopfenstopfen, s. Brauverfahren unten)
* ca. 28 g Kent Goldings
Hopfen (für Hopfenstopfen, s. Brauverfahren unten)
* Wyeast #1028 (London Ale) Hefe
Brauverfahren:
Mit 8 Liter Wasser bei ca.
78 Grad einmaischen, Zieltemp. bei 67 Grad. Rast für 30 Min. Abmaischen
bei 77
Grad. Läutern bis auf 25 Liter Gesamtwürze. 90 Min. kochen. Kühlen und
Hefe
geben. Bei 20 Grad vergären.
In Sekundärgeärgefaäß geben nach
dem Erstvergärung nachläßt, Hopfenstopfen mit Cascade Hopfen pellets
und Kent
Goldings Hopfen. Weiter gären lassen bis komplett durch (z.B.
Pelletteile
sinken auf dem Grund). Dauer ca. ein bis zwei Wochen.
Aufzuckerung zur
Aufkarbonisierung beim Flaschen- oder Faßabfüllen wie üblich.
ursprünglich spez. Gewicht:
1.051 bei 22 Liter.
(Sorte: India Pale Ale,
Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_40.html)
Brewhaus I.P.A.
Quelle: Ron Downer, Brewhaus
Dieses Bier sollte am besten
jung getrunken werden. Es wird mit Reife immer trockener.
Zutaten:
* ca. 5 kg 2-reihiges Klages
Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz
(40 Lovibond)
* ca. 0,23 kg Röstmalz
(selbstgeröstet, s. unten)
* 0,5 Teelöffel Gips (als
Wasserhärter)
* Milchsäure (genug um
Einmaischwasser auf pH 5,2 zu bringen)
* ca. 56 g Northern Brewery
Hopfen (7,1% Alpha - für die Kochphase)
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(6,0% Alpha - Kochendphase)
* ca. 7 g Fuggle oder
Steirischer Golding Hopfenpellets ("Hopfenstopfen")
* ca. 28 g Eichenchips
(optional)
* Alehefe
* 1 Teelöffel Gelatine zum
Klären
* 1 Teelöffel Irish Moos
Brauverfahren:
Um das Malz zu rösten,
verteilen Sie das Klages Malz auf einem Backblech und rösten Sie bei
ca. 175
Grad C bis die Farbe rötlich braun wird. Einmaischen mit ca. 12 Liter
behandelten Wasser (Gips und Milchsäure) bei 67 Grad C bis die
Verzuckerung
abgeschlossen ist.
Nachgüsse bei 76 Grad C, bis
ca. 24 Liter an Würze zusammenkommt.
Kochphase starten - erste
Hopfengabe erst nach 15 Min. Kochen. Geben Sie an diesem Punkt erst die
Hälfte
des "Koch"Hopfens dazu. Weitere 30 Minuten kochen, dann den Rest an
Hopfen dazu. Weitere 45 Min. kochen, dann Irish Moos dazu. Weitere 30
Minuten
kochen lassen. Die Gesamtkochphase sollte 2 Stunden betragen. Kochhitze
auf 0,
Aromahopfen dazu und für 15 Min. Rast, bzw. bis der Trub sich abgesetzt
hat.
Abkühlung auf Hefegabetemperatur,
in den ersten Gärbottich, dann Hefegabe. Hopfenpellets nach erster
Gärphase
dazugeben. In einen Glasballon schlauchen, sobald die erste Gärphase
abgeschlossen ist. Eichenchips ca. 1 Min. abkochen und mit der Gelatine
dem
Bier beigeben. Lagerung bis der gewünschte Eichengeschmack erreicht
ist. Flaschenreife
mindestens 2 Wochen.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,058 kg / Ltr.
(Sorte:
Cream Ale, Link des Originalrezepts:
http://brewery.org/brewery/gambmug/recs/956008353-24585.shtml)
Gracie's Potato Cream Ale
Quelle:
Tim Neall
Email: tkneall@erols.com
[…] Dieses Bier ist ein
Ergebnis meiner Experimente mit außergewöhnlichen Zutaten, in diesem
Fall
Kartoffeln. Das Läutern ist unproblematisch, trotz anfänglicher Trübe
wird
hieraus schließlich ein eher goldfarbenes Bier. Es bleibt ein leichtes
Kartoffel-/Stärke- und sehr leichtes Malz- und Hopfenaroma zurück. Das
Bier
weist einen weichen Körper mit eine leichte angenehme Restsüße auf, der
Kartoffelgeschmack hält etwas länger an.
Insgesamt würde ich das Bier
als recht herbes Ale bezeichnen.
Daten:
- Rezept für ein Bier aus
reinem Getreide (und Gemüse)
- Chargengröße: 19 Liter
- ursprünglich spez.
Gewicht: 1,044 kg/l
- spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,007kg/l
- Zeit für die Maische: 60
min
- Erste Gärung: 21 Tage
- Weitere Gärung: Vier
Wochen bei 0 C
Zutaten:
2,73 kg zweizeiliges
„Briess“ Malz
1,1 kg „Wiener“ Malz
1,8 kg rohe
(Back-)Kartoffeln
28,35 g Tschechische Saazer
Pellets (3,27% Alpha) – 60 Min. vor Kochende
14,2 g Hallertauer Pellets
(3,2% Alpha) - 20 Min. vor Kochende
Zubereitung:
Kartoffeln z.B. in einem
Mixer zerschnitzeln und komplett (inkl. Schale) 30 min kochen. Während
des
Kochens das zerkleinerte Getreide in 40 C warmes Wasser legen. Nach 30
min die
Kartoffeln zum gewässerten Getreide geben (Temp. müsste nun bei ca. 60
C
liegen, ggf. korrigieren). 30 min ruhen lassen, dann wieder auf 70 C
erhöhen,
wieder für 30 min ruhen lassen, dann kurzzeitig auf 75 C erhöhen und
für 10 min
ruhen lassen. 15 Liter Wasser hinzufügen, herunterkühlen und mit reinem
Sauerstoff versetzen, die Hefe hinzufügen. Wenn nötig, CO² hinzufügen.
(Sorte:
Irisches Red Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/01_97.html)
Flaherty's Red
Source: Dennis Flaherty
(dennisf@denix.elk.miles.com), Recreational
Craft Brewing., 4/8/95
Das Röstmalz und das 80
Lovibond Kristallmalz sollten dem Bier eine tief rote Farbe verleihen,
vielleicht etwas zu dunkel - das sehen wir, wenn es fertig ist.
Verschiedene Röstmalze
können farblich erheblich variieren. Zum Beispiel, was Firma Briess
verkauft
liegt lediglich bei 300 Lovibond, wobei DeWolf und andere Importeure
weit über
500 liegen. Wenn ein anderes Röstmalz, als das von Briess benutzt wird,
dann
sollte die Menge entsprechend angepasst werden.
Die Malze Victory und
Cara-Pils sollten so präzise wie angegeben eingesetzt werden,
allerdings sollte
eine variierende Menge an Kartoffeln den Geschmack nicht beeinflußen.
Diese
Hefe ist dafür bekannt ein restsüßes Bier zu vergären.
Zutaten:
* ca. 113 g Briess Röstmalz
* ca. 227 g Briess Kristallmalz
(80 Lovibond)
* ca. 227 g Briess Victory-Malz
* ca. 227 g Briess Cara-Pils
* ca. 3,64 kg Briess
zweireihiges Gerstenmalz (...)
* 1 Kartoffel, geschält und
gehobelt beim Einmaischen dazu
* ca. 28 g Cascade Hopfen (6%
Alpha) - Kochphase
* ca. 28 g Fuggle Hopfen,
beim Kochende
* WYeast Europäische
Ale-Hefe
(Sorte:
Brown Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_74.html)
Motorcity Madhouse Ale
Quelle: Kevin Emery
(ksemery@cbda9.apgea.army.mil), Homebrew Digest
#1698, 4/5/95
Obwohl dieses Bier einen Honiggeschmack
aufweist, ist der Alkohol stärker zu schmecken. Ein zu dominanter
Alkoholgehalt
war nicht das Ziel, also musste es darum gehen, den Honigcharakter
stärker zu
betonen. Mit einer passenden Hefe sollte dies kein Problem sein.(...)
Anmerkung: Das klare
Aussehen dieses Biers kann vom verwendeten Honig oder der Gelatine
kommen,
meine Erfahrung spricht hier für den Honig.
Zutaten:
* ca. 3,6 kg englisches Malz
(2-zeilige Sommergerste)
* ca. 0,45 kg Weizen
* ca. 1,14 kg
Kleeblütenhonig
* ca. 30 g Willamette Hopfen
* ca. 30 g Hallertauer
Hopfen
* Irish Moss
* Gelatine (zweite
Vergärung)
* WYeast 1007-Hefe
Brauverfahren:
Maischen:
15 min bei 35 C
30 min bei 50 C
45-60 min bei 66,5 C
ursprünglich spez. Gewicht:
1,064 kg/l
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,01kg/l
ca.
7,09 % Alk. Vol.
(Sorte: zwischen Scottish Export und Scotch
Strong Ale, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_37.html)
Old Beulah Wee Export
Quelle: Bill Ridgely
(RIDGELY@a1.cyber.fda.gov) Homebrew Digest Ausgabe
#960, 9/2/92
Meines Wissens nach gibt es
in Schottland kein Bier, was vom spez. Gewicht zwischen 1,055 und 1,070
liegt. Somit
habe ich meins auf 1,060 ausgelegt und es "Wee Export" genannt.
Traditioneller
schwarzes Malz wird für die Farbe eingesetzt, der Rohrzucker für die
zusätzliche Süße eingesetzt. Ich habe die Maische auch von der
Temperatur her
etwas höher angesetzt, um die nicht vergärbaren Zuckertypen noch zu
nutzen,
allerdings hatte die Hefe einen relativ niedrigen Vergärungsgrad als
andere
obergärige Hefen. Das Bier reift hervorragend und schmeckt immer noch
herrlich
nach einem Jahr auf der Flasche.
Zutaten:
* ca. 0,91 kg zweireihiges
Klages Gerstenmalz
* ca. 0,23 kg Kristallmalz (60
Lovibond)
* ca. 110 g Black Patent Malz
* ca. 110 g Gerstenflocken
* ca. 2,27 kg Bernstein
Malzextrakt (American Classic)
* ca. 0,45 kg dunklen
Rohrzucker
* ca. 28 g Northern Brewer
Hopfen pellets (6,5% Alpha)
*ca. 56 g Fuggles Hopfen
pellets (4,5% Alpha)
* 3 Teelöffel Gips
* 1 Viertel Teelöffel Irish Moos
* Wyeast #1028 London Ale Hefe
* 3/4 Tasse Maiszucker
(Flaschenabfüllung)
Brauverfahren:
Stufenmaische: Malz schroten
und mit 3 Liter Wasser (mit Gips darin aufgelöst) bei 54 Grad
einmaischen. Maischtemp.
bei ca. 51 Grad für 30 Min. halten. 3 Liter kochendes Wasser dazu und
Temperatur von 70 Grad für eine 1 Stunde halten. Läutern und 5 Liter
Nachgüsse
mit 78 Grad heißem Wasser machen. In der Kochphase Würze mit Extrakt
und
Rohrzucker vermischen. Aufkochen lassen. Nach 30 Min. Kochphase 14 g.
Northern
Brewer Hopfen udn 14 g des Fuggles Hopfen dazu. Nach 15 weiteren Min.
in der
Kochphase je 14 g der Hopfen dazu. Kochphase insgesamt 90 Min. 10 Min.
vor Ende
der Kochphase den Irish Moos dazu. 5 Min. vor Kochende die letzten 14 g
Fuggles
Hopfen dazu. Abkühlen, ins Gärgefäß. Gesamtmenge sollte 20 Liter
ergeben (u.U.
noch Wasser dazu?). Hefegabe, wenn Temperatur unter 24 Grad.
ursprünglich spez. Gewicht::
1,060 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,015 kg/Ltr.
Alkhoholgehalt: 6,0% Vol.,
4,8% nach Gewicht
(Sorte: Porter, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_16.html)
Don's Most Wickid Ale
Quelle: Don McDaniel
(dinsdale@chtm.eece.unm.edu) Homebrew Digest Ausgabe #740, 10/8/91
Der Geschmack bei der
Flaschenabfüllung war eher rauchig und bitter. Mehr wie ein Porter als
wie ein
Brown Ale, was ich eigentlich haben wollte. Allerdings 4 Wochen
später... was
für ein Unterschied! Der Rauchgeschmack und die Bittere hatten sich
harmonisiert. Das Bier war sehr dunkel, sehr malzig und einen komplexen
Geschmack von dem Zuckersirup und dem Black Patent Malz. Der
Malzgeschmack war
geschmacklich in optimaler Balance mit dem Hopfen. Dies ist wahrlich
mein
bestes Bier bis jetzt. Der Schaum war dick, cremig, weich und sehr
stabil. Ich
habe eigentlich kein kommerzielles Bier parat, mit welchem man dieses
vergleichen könnte - es liegt irgendwo zwischen den käuflichen Brown
Ales,
einem Imperial Stout oder einem Mackeson XXX.
Letztlich, nicht die Nase
rümpfen über den Einsatz des Zuckers. Dies macht nur ca. ein Siebtel
der
vergären Stoffe aus - Zucker ist ein Standard im britischen Bier und
funktioniert
hervorragend!
Zutaten:
* ca.
2,7 kg Pale Ale Malz
* ca.
0,34 kg Kristallmalz
* ca.
113 g Black Patent Malz
* ca.
0,45 kg Maiszucker
* ca. 1 Tasse sehr
konzentrierten Zuckersirup
* Northern Brewer Hopfen
(10% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
*Cascade Hopfen (6% Alpha) -
nach Kochende
* Wyeast 1028 London Ale Hefe
* ca. 0,5 Tassen Maiszucker
für die Flaschennachgärung
Brauverfahren:
Maische von 10 Liter Wasser
bei 65,5 Grad C für 90 Min. Maische pH 5,5. Abmaischen 5 Min. bei 75,5
Grad C.
Nachgüsse von 25 Liter bei 75,5 Grad heißem Wasser. Beigabe des Zuckers
und des
Zuckersirups in die Kochpfanne beim Abläutern. Kochphase: 90 Min. Nach
30 Min.
vom Kochbeginn an den Northern Brewer Hopfen beigeben. Nach Kochende
Cascade
Hopfen beigeben. Abkühlen und über Nacht kühl ruhen lassen. Trub
separieren und
Hefe beigeben. Temperatur bei Hefegabe: 16,5 Grad. Nach 5 Tagen in der
Primärvergärung, schlauchen in die Sekundärvergärung. Nach 10 Tagen in
den
Abfüllungseimer mit dem aufgelösten Maiszucker geben und abfüllen.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,052 kg / Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,010 kg / ltr.
(Sorte: Porter, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_92.html)
Revival Porter
Quelle: Tony Babinec
(tony@spss.com), Homebrew Digest Ausgabe #1026, 12/4/92
Das hier genutzte belgische
Cara-Pils Malz wird in einer vorangegangenen Ausgabe des Homebrew
Digest mit
einem leichten Kristallmalz gleichgesetzt. Farbskala liegt bei 8
Lovibond. Dies
sollte nicht einem U.S. amerikanischen Cara-Pils gleichgesetzt werden,
welches
wenig Farbe hat, sehr hart und "glasgleich" ist. Die amerikanische
Pendant wird in der Regel dafür genutzt Dextrine, d.h. Körper dem Bier
zu geben.
Es scheint, dass der beste
Weg ist, um Caramel/Kristallmalz Geschmack dem Bier zu geben, größere
Mengen an
leichtem Kristallmalz beizugeben. Das belgische Cara-Pils mit einer
Farbe von 8
Lovibond, sowie belgisches Cara-Wiener mit 20 Lovibond sind zwei gut
geeignete
leichtere Kristallmalze für diese Art von Bier. In deren Art als
Kristallmalz,
können diese gut eingeweicht werden (geeignet für Infusionsverfahren?)
Um ein gutes Malzaroma zu
erreichen, benutze bitte belgisches Münchner Malz (8 Lovibond) oder
belgisches
Aromatic Malz (25 Lovibond), bzw. gleichwertige deutsche Malze
leichtere oder
dunklere Münchner Malze in entsprechenden Mengen. Diese Malze müssen
natürlich
gemaischt werden.
Das unten angegebene
belgische Bisquit Malz kann für Rezepte genutzt werden, wo nach
"bernsteinfarbenen" Malzen gefragt wird. Dieses Malz hat ca. 22
Lovibond und einen Geschmack so ähnlich wie Bisquit.
Um "braunes Malz"
herzustellen, nimm Pale Ale Malz (bzw. wohl helles Gerstenmalz) und
backe dies
in deinem Ofen bei guten 200 Grad für immerhin 50 Min. Dieser Vorschlag
kam mal
ursprünglich von Randy Mosher.
Einige ältere Rezepte für
einen Porter schlagen folgende Proportionen für die Malze vor: 9 Teile
helles
Malz, 5 Teile bernsteinfarbenes Malz, 5 Teile braunes Malz und 1 Teil
schwarzen
Malz. Also, in dem Sinne offerieren dieses Rezept:
Zutaten:
* ca. 2,27 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 1,13 kg
bersteinfarbenes Malz (belgisches Bisquit Malz)
* ca. 1,13 kg hausgemachtes
braunes Malz (s. Anleitung oben)
* ca. 0,23 kg dunkles Kristallmalz
(80 Lovibond oder dunkerl)
* ca. 0,23 kg Black Patent Malz
* Hopfen für ca. 10-15 HBU
Bittere und weitere Geschmackszutaten, die gefallen
* Ale Hefe
Brauverfahren:
Der Alkoholgehalt wird
natürlich stark vom Malzeinsatz abhängen. Das dies ein
"Revival-Porter" ist, schlage ich für ein höheres ursprüngliches
spez. Gewicht von vielleicht 1,070 kg/Ltr mehr Malzeinsatz vor und sich
nicht
nach dem derzeitigen Vorschlag des AHA-(American Homebrewers
Association)
Sortenregisters zu richten. Somit wird dies ein Stout Porter.
(Sorte:
Stout, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_134.html)
Short and Stout
Quelle: Jeff Imes
(Jeff.Imes@DaytonOH.ATTGIS.COM), Recreational Craft
Brewing, 4/5/96
Normalerweise bekommt man
mit dem Einsatz von Gerstenflocken nicht dieses auffallende Röstaroma
hin, als
wenn man Röstmalz nutzen würde. Ich nutze beide in meinem Stout,
allerdings
sind beide nicht austauschbar. Ich nutze auch Black Patent Malz, sowie
Schokoladenmalz in meinem Stout. Nur ein Hauch dieser Zutaten tut
Wunder für
das letztendliche Produkt. Nicht zu vergessen das helle Malz, denn wer
möchte
schon ein schwarzes Bier mit einem spez. Gewicht von 1,020 habe? Mit
ca. 2,73
kg helles Malz sollte man auf jeden Fall auf der sicheren Seiten sein.
(...)
Durchaus dunkel,
hervorragende Schaumkrone, cremig und mundfüllend, gutes Röstaroma,
allerdings
nicht zu übertrieben.
Zutaten:
* ca. 3,18 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 0,23 kg Röstmalz
* ca. 0,23 kg
Schokoladenmalz
* ca. 0,23 kg Black Patent Malz
* ca. 0,23 kg Gerstenflocken
* ca. 21 g Northern Brewer
Hopfen (8% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 21 g Fuggles Hopfen
(4,5% Alpha) - 30 Min. vor Kochende
* ca. 21 g East Kent
Goldings Hopfen (3% Alpha) - 10 Min. vor Kochende
* Wyeast Irish Ale Hefe
ursprünglich spez. Gewicht:
1,046 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,010 kg/Ltr.
(Sorte: Stout, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_51.html)
(Sorte: Stout, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_71.html)
Smooth
Stout
Quelle:
"Bob Jones" , Homebrew Digest Ausgabe #1030, 12/10/92
OK, hier ist für alle die,
die gefragt haben, einen Rezept eines Stouts, welches ich kürzlich
gemacht
hatte. Dieses Stout war schon nach einer Woche geniessbar. Ich denke,
dass
verschiedene Aspekte diese Weichheit möglich machen, Röstmalz beim
Abmaischen
dazu geben, die Menge an Black Patent Malz niedrig zu halten, etwas
Calcium-Carbonat als Zusatz und den pH-Wert des Nachgusswassers etwas
angleichen.
Zutaten:
* ca. 9,55 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 0,91 kg Röstmalz beim
Abmaischen dazu
* ca. 0,23 kg Black Patent
Malz beim Abmaischen dazu
* ca. 0,28 kg
Schokoladenmalz beim Abmaischen dazu
* ca. 0,91 Cara Pils Malz
* ca. 0,91 kg britisches
Kristallmalz (80 Lovibond)
* 2 Teelöffel Gips (in die
Maische)
* 1 Teelöffel
nicht-Jod-haltiges Salz (in der Kochphase)
* 2 Teelöffel
Calzium-Karbonat (in der Kochphase)
* 14 g Whitbread Trockenhefe
(wieder verflüssigt)
* ca. 56 g Perle Hopfen (7,6
% Alpha)
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(6,7 % Alpha)
Brauverfahren:
Einfach Infusionsmethode:
Einmaischen mit 77 Grad heißem Wasser (Menge: 31,2 Liter). Maische Rast
bei 68
Grad für 60 Min. Abmaischen bei 77 Grad für 10 Min. Ca. 36 Liter
Nachgüsse bei
76 Grad heißem Wasser, um auf 52 Liter Würze zu kommen (Nachgüsse
wurden mit
Milchsäure behandelt, um einen pH-Wert von 5,7 zu erreichen). 90 Min.
Kochphase. Nach 15 Min. Perle Hopfen beigeben. Cascade nach 30
beigeben.
Gesamtbittere sollte bei ca. 40 IBU liegen. Bei 20 Grad für eine Woche
vergären
lassen. Faßabfüllung auf 2,6 bar.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,068 kg /Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,023 kg/Ltr.
(Sorte: Stout, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_05.html)
Crying Over Spilt Stout
Quelle: Darryl Richman
(darryl@ism.isc.com) Homebrew Digest Ausgabe #220, 8/4/89
Ich würde die Gerstenflocken
nicht aus diesem Rezept herauslassen. Das ist der Stoff, der Guinness
die
cremige weiße Schaumkrone und die ausgewogene Bittere beschert. Es ist
sehr
dunkel, aber nicht undurchsichtig. Dieses Bier ist ein guter Ersatz für
den
allmorgendlichen Kaffee.
Der Name des Bieres
entstammt einer wirklichen Tragödie: Ich war gerade dabei einige
Glasballons zu
füllen und diese hin und her zu wiegen, um den Schaum 'runter zu
bekommen. Einer
von diesen Glasbehältern muss über ein Kieselsteinchen gerollt sind...
dann
folgte diese gefürchtete Klicken - im nächsten Moment war überall Bier
verteilt.
Zutaten (für 60 Liter):
* ca. 10 kg Klages
zweireihiges helles Gerstenmalz
* ca. 0,91 kg Röstmalz
* ca. 0,91 Gerstenflocken
* ca. 0,23 kg
Schokoladenmalz
* ca. 125 g Hoch-Alpha
Hopfen (z.B. 120 g 10% Alpha Eroica)
* Hefe
Brauverfahren:
Standardverfahren... das
Wasser sollte auf reichlich Härte hin behandelt werden (z.B. eine Menge
Karbonat)
ursprünglich spez. Gewicht:
1,048 kg/Ltr.
(Sorte: Ostmeal Stout, Link des
Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_135.html)
Oatmeal-Stout
Quelle: Bruce Taber,
Homebrew Digest # 1980, am 9. März, 1996
Dieses Bier ist einer meiner
Lieblingsrezepte. Dunkel, üppig und mit einer schönen braunen
Schaumkrone.
Wenn Sie dunkle Biere mögen,
Stouts mit deren fast kratzig malzbitteren Geschmack aber nicht so
gerne mögen,
dann ist dies wahrscheinlich genau ihr Bier. Der Hafer beschert diesem
Stout
genau die Extraportion an vollmundigem Geschmack.
Zutaten:
* ca. 2,5 kg 2-reihiges
helles Malz
* ca. 0,45 kg
"Instant" Haferflocken
* ca. 0,45 kg Röstmalz
* ca. 0,45 kg
Schokoladen-Malz
* ca. 28 g Fuggle Hopfen -
60 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Golding Hopfen -
30 Min vor Kochende
* Wyeast # 1098 British Ale-Hefe
* ursprünglich spez.
Gewicht: 1,048 kg/Liter
* spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,018 kg/Liter
Brauverfahren:
Ich richte mich nach dem
folgenden Infusionsverfahren: 50 zu 65 zu 70 Grad C und gebe den
Schokoladen-
und Röstmalz erst bei 70 Grad C der Maische hinzu mit Verbleib bei ca.
20 Min.
Ich erspare euch die Einzelheiten meines Verfahren, weil eigentlich
jeder seine
eigene Methode hat.
(Sorte: Rye Stout,
Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_80.html)
Dry Rye
Stout
Quelle:
Carlo Fusco (g1400023@nickel.laurentian.ca), Homebrew Digest Ausgabe
#1100,
3/18/93
Dies ist wohl das beste
Stout, welches ich je gemacht habe. Seit ich nur noch rein mit
Gerstenmalz
braue, werde ich wohl immer bei diesem Stout Rezept bleiben.
Geschmacklich ist
es sehr trocken, so wie man es von einem Stout erwartet. Die
Roggenflocken und
Cara-Pils machten dieses Bier recht üppig, so wie ein Guiness. Falls
ich
überhaupt noch mal etwas ändere, dann mehr Hopfen.... sprich, so um die
14 g
mehr Fuggles im Laufe der 1-stündigen Kochphase. Dieses Stout ist
einfach dick,
dunkel, sehr weich und wird sicherlich nicht lange überleben.
Zutaten:
* ca. 3,64 kg zweireihiges
Gerstenmalz
* ca. 0,5 kg Roggenflocken
* ca. 0,23 kg Cara-Pils Malz
* ca. 0,34 kg Röstgerste
* ca. 113 g Black Patent Malz
* ca. 113 g Schokoladenmalz
* ca. 113 g Kristallmalz (80
Lovibond)
* ca. 84 g Fuggles
Doldenhopen (4,2% Alpha) - zu Kochbeginn (60 Min. kochen) gibt ca. 12,5
IBU/HBU
(??)
* ca. 28 g Goldings
Doldenhopfen (5,2% Alpha) - 10 Min. vor Kochende
* etwas Irish Moos
* WYeast London Ale Hefe [1028]
Brauverfahren:
Alle Malze schroten und mit
71 Grad C heißem Wasser einmaischen. Die Temp. müßte auf ca. 66 Grad
fallen. 2,5
Std. bei 66 Grad maischen. 5 Min. abmaischen bei 76 Grad C. Mit 30
Liter
Nachgüsse (71 bis 76 Grad C) abläutern. Kochphase: 1 Std. 84 g Fuggles
Hopfen
für eine Stunde mitkochen, 28 g Goldings Hopfen und Irish Moos in den
letzten
10 Min. beigeben. Abkühlen, Trub entfernen und Hefe geben.
Vergärung bei Raumtemperatur
(20 Grad C), bzw. bis Vergärung beendet scheint - nach ca. 10 Tagen. Es
wurde
nur eine Gärphase angewandt. Flaschen- oder Faßabfüllung, wie beliebt
(bei mir
Faß).
ursprünglich spez. Gewicht:
1,060 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,020
Primärvergärung: 10-14 Tage
(Sorte: Russian Imperial Stout, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_69.html)
Imperial Stout
Quelle: Chris Campanelli
(akcs.chrisc@vpnet.chi.il.us) Homebrew Digest Ausgabe #978, 9/28/92
Ich habe schon den ganzen
Sommer lang Imperial Stouts gebraucht - 10 Sude zusammen (...). Dabei
sind eine
Reihe von interessanten Imperial Stouts herumgekommen. Der Sud, der mir
am
besten gefiel war der mit allen den typischen aromatische Merkmalen
einer
solchen Biersorte, allerdings ohne den erwarteten alkoholischen
Beigeschmack -
also ein großes Bier ohne das "Nachbrennen". Der Alkoholgrad war
schon spürbar, allerdings wurde der begleitende alkoholische Geschmack
durch
den sog. "Ziegelsteinhaus"-Körper übertönt. Das Bier war so
dickflüssig wie Motorenöl.
Zutaten:
* ca.2,5 kg belgisches
helles Gerstenmalz
* ca. 1,36 kg Dextrin Malz
* ca. 1,36 kg belgisches
Cara Pils Malz
* ca. 0,91 kg belgisches
Special-B Malz
* ca. 0,45 kfgWeizenmalz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz
(60 Lovibond)
* ca. 0,45 kg belgisches
Bisquit-Malz
* ca. 0,34 kg
Schokoladenmalz
* ca. 0,34 kg Black Patent
Malz
* ca. 0,23 kg Röstmalz
* ca. 0,91 kg dunkler
Rohrzucker
* 2 Lakritzstangen
* ca. 28 g Bullion Hopfen
810% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Cascade Hopfen
(5,9% Alpha) - 45 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Kent Goldings
Hopfen (4,9% Alpha) - 30 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Fuggles Hopfen
(3,1% Alpha) - 15 vor Kochenden
* ca. 28 g Mt. Hood Hopfen
(23,5% Alpha) - Hopfentee (nach Kochende)
* Wyeast Chico Ale Hefe
Brauverfahren:
Maische für 1 Std. bei 71
Grad C. Standardläutern und Kochphase, bis 22 Liter übrig bleiben.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,092 kg/Ltr.
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,032 kg/Ltr.
(Sorte:
Russian Imperial Stout, Link des Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/05_131.html)
Drowsy Duck Imperial Stout
Quelle: Bryan Maloney,
bjm10@cornell.edu, Recreational Craft Brewing,
2/19/96
Dieses Rezept war mal als
Brown Ale gedacht, was auf irgendeine Weise zu einem starken Bier
mutierte,
aber immer noch sehr trinkbar ist. Mich interessierte es, ob man dieses
Rezept
bewußt nachbrauen kann, aber diesmal mit einer Flüssighefe. Derweil
habe ich
mich ein wenig mit Biersortenbeschreibungen beschäftigt und stellte
fest, dass
das von mir erbraute Bier einem "Imperial Stout" sehr nahe kommt
(ganz im Gegensatz zu einem Guinness-ähnlichen trockenem Stout). Ich
habe nicht
so wahnsinnig viel für den hier so üblichen "verbrannten" Geschmack
übrig, deshalb nutze ich ein Schokoladenmalz und nicht den sonst
üblichen Black
Patent Malz. Kristallmalz mit 120 Lovibond sollte dann die
verlorengegangene
schwarze Farbe wieder wettmachen. Die Biersorte Imperial Stout scheint
flexibel
genug zu sein, um einige Änderungen abzukönnen (...). Ferner wollte ich
mal das
Ansetzen der Hefe mit Würze testen, anstatt mit Zucker.
Das sind wirklich eine Menge
Sachen auf einmal, allerdings habe ich nicht die Geduld 4 Sude mit nur
kleinen
Änderungen durch zu spielen, bevor ich dahin komme, wo ich möchte.
Ich überlege noch, ob ich
"Maris Otter" helles Gerstenmalz für diesen Sud kaufe, nur um mal zu
sehen, was passiert. Ist diese Malzmarke es wert mal auszuprobieren
oder ist
das Gerede darum einfach nur heiße Luft?
Zutaten:
* ca. 5 kg britisches helles
Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz
(120 Lovibond)
* ca. 0,23 kg
Schokoladenmalz
* ca. 0,91 kg dunkler Rohrzucker
* 20 HBU (% Alphasäue *
Unzen -28g- Hopfen) Fuggles Hopfen - 60 Min. vor Kochende
* 5 HBU Kent Goldings Hopfen
- 10 Min. vor Kochende
* Wyeast Irish Ale Hefe (#1084)
* Würze soviel wie 340 g
Zucker
* Gips (optional)
* Kalzium Karbonat
(optional)
Brauverfahren:
ca. 16 Liter Wasser auf 60
Grad C bringen. Langsam rühren, bis Schrot komplett mit dem Wasser
vermischt
ist. Gips und Kalzium Karbonat beigeben, um den Maische-pH auf 5, bzw.
5,3,
falls notwenig zu bringen. Maische auf 95 Grad steigen lassen -
regelmäßig
rühren. Alle 15 Min. gut umrühren und über ca. 2 Stunden halten. Nach
zwei
Stunden Maische auf 77 Grad C bringen.
Abläutern, bzw. Nachgüsse
von ca. 12 Liter mit 77 Grad C heißem Wasser.
30 Minuten kochen, dann
erste Hopfengabe. Eine weitere Stunde kochen. Letzte Hopfengabe 10 Min.
Kochende.
Abkühlen auf 10 Grad. ca. 12
Stunden Trub entfernen und spez. Gewicht messen. Hefe ansetzen und
letztlich
der Würze beigeben.
Nach Primärgärung in die
Lagerung schlauchen, u.U. mit Hilfsmitteln klären lassen.
Flaschenabfüllung.
(Sorte: Barleywine, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/06_30.html)
Barleywine
Quelle: Spencer Thomas
(spencer@engin.umich.edu), Homebrew Digest Ausgabe #1819, August 31,
1995.
Ein von mir kürzlich
gebrauter BarleyWine. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich
dieses Bier
bei einem Brauwettbewerb einreiche. (...)
Derzeitiger Zustand des
Bieres: mittel bis niedrige Karbonisierung, Die Malzsüsse wird durch
das
üppig-komplexe Hopfenaroma gut ausbalanciert.
Man könnte das spezifische
Gewicht um ca. 8 bis 10 Punkte (d.h. den Alkoholgehalt um ca. 1%) mit
dem
zusätzlichen Einsatz von ca. 500 g Zucker noch nach oben drücken, ohne
das
Aroma negativ zu beeinflußen.
Zutaten:
* ca. 4,55 kg DWC
Pilsener-Malz (Belgien)
* ca. 3,64 kg DWC helles
Malz
* ca. 0,68 kg DWC
Wiener/CaraMalz
* ca 50 g Röstmalz
* ca. 0,23 kg DWC Münchner
Malz (Belgier)
* ca. 56 g Northern Brewery
Pellets (9% Alpha) (60 Minuten vor Kochende)
* ca. 28 g BC Kent Goldings
(Doldenhopfen gepresst) (5% Alpha) (30 Minuten vor Kochende)
* ca. 28 g BC Kent Goldings
(Doldenhopfen gepresst) (5% Alpha) (15 Minuten vor Kochende)
* ca. 28 g BC Kent Goldings
(Doldenhopfen gepresst) (5% Alpha) (5 Minuten vor Kochende)
* ca. 14 g Fuggles
(Doldenhopfen gepresst) (4.3% Alpha) (5
Minuten vor Kochende)
* London Ale-Hefe
Brauverfahren:
* Maische
(Dekoktionsverfahren):
Einmaischen mit 10 Liter 42
Grad warmen Wasser für eine 20 Min. Beta-Glukan-Rast bei ca. 39 Grad.
10 Liter kochendes Wasser
dazu, um auf 60 bis 62 Grad zu erhöhen - 30 Min. Beta-Amylase-Rast
6 Liter kochendes Wasser
dazu, um auf ca. 70 Grad zu kommen. 1 Std. 15 Minute Alpha-Amylase bei
ca. 67
Grad.
* Abläutern: Abzug von ca.
14 bis 18 Liter bei spezifischen Gewicht von ca. 1,080
* Kochen: Kochen bis auf 12
Liter mit spez. Gewicht von ca. 1,105 bis 1,200.
* Einsatz von Whirlpool, 15
Minuten Ruhe, Kühlung und Belüftung bei Einfüllen in Gärgefäß.
* Vergärung: Hefe, am besten
nach einem Durchlauf mit Mild Ale (?). Gärungsangang nach ca. 2
Stunden.
Vergärungsdauer - 2 Monate bei ca. 20 Grad.
* Lagerung mit ca. 28 g Kent
Goldings (Doldenhopfen gepresst) zum Trockenhopfen.
* Flaschenfüllung ach ca.
einem Monat. Etwas Hefebeigabe für Nachgärung, keinen weiteren Zucker.
* "Zweitbier": mit
diversen Nachgüssen noch etwa 28 Liter Zweitbier mit spez. Gewicht von
1,045
kg/Ltr.
* urpsünglich spezifisches
Gewicht: 1,105-1,120 kg/Ltr.
* spez. Gewicht nach
Gärungsende: 1,038
(Sorte: Saure Maische, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/04_21.html)
Sour Mash Beer
Quelle: Roy Bourcier
(rjbourc@nmia.com), Homebrew Digest Ausgabe #1818, August 30, 1995
Vor einige Wochen versuchte
ich mich an einer Abwandlung eines Sauer-Maische Bieres von Micah
Millspaw aus
der Cat's Meow-Sammlung. Das Bier ist immer noch in der
Sekundärgärphase,
allerdings ist es jetzt schon offensichtlich, dass dies ein Biertyp
ist, den
man eine gewisse Beachtung schenken sollte. Es gibt erstaunlich wenig
Information über diesen Biertyp und da dies ein wahrhaft typisch
amerikanische
Biersorte ist und sich somit in Gesellschaft von Steam Beer und Cream
Ale
bewegt, sollte man dieser Sorte durchaus mehr Beachtung schenken.
Derzeit
arbeite ich an meinem 2. Rezept, wo ich einige wirklich gute Ansätze
aus einem
Buch von Randy Moshe, sowie einige Hinweise von Bill Vaughn mit
einarbeite.
Gibt es ein paar Leute, die
Kommentare zu diesem Rezept haben? Gibt es jemanden, der ein wirklich
gutes
Rezept hat? Lasst uns diesen amerikanischen Klassiker wieder in Mode
bringen -
ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf das Brauen von abgefahrenen
europäischen Biersorten und mich mit bakteriellen "Impfungen"
herumzuschlagen.
Zutaten (für 20 Liter):
* ca. 3,86 kg amerikanisches
zweireihiges Gerstenmalz
* ca. 0,68 kg Roggenmalz
* ca. 0,45 kg Cara Pils Malz
* ca. 0,45 kg Kristallmalz
(95 - 115 Lovibond)
* ca. 28 g Galena Hopfen -
60 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Cascade Hopfen -
30 Min. vor Kochende
* ca. 1/4 Teelöffel
pulversiertes Irish Moos - 10 Min. vor Kochende
* Joghurtkultur
* amerikanische obergärige
Hefe
Brauverfahren:
* ca. 0,91 kg des
Gerstenmalzes nach Standardmaischprozedur einmaischen
* Abmaischen bei ca. 80 Grad
C - 5 Min. lang
* auf 32 Grad abkühlen und
Joghurtkultur beigeben
* für zwei Tage säuern
lassen
* Restliche Malze maischen
(Standardprozedur)
* Abmaischen bei ca. 80 Grad
C - 5 Min. lang
* Maischen mischen
* mit 77 Grad C heißem
Wasser abläutern
* 90 Min. kochen lassen
* Abkühlen und Hefe
beigeben.
(Sorte: Belgisches helles bergäriges Bier,
Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_39.html)
Batard
de Belgique
Quelle: Todd Enders
(enders@plains.nodak.edu) Homebrew Digest Ausgabe # 966, 9/10/92
(...) Während der Vergärung
war kein besonders ausgeprägtes Bananenaroma zu ermitteln, bei der
Abfüllung
war der Geschmack dann eher süßlich mit einem Anklang von Molasse.
Unterschwellig
konnte man den erdig-würzigen Ton ausmachen, der so typisch für Chimay
ist. Eine
Woche nach der Abfüllung schien der Bananenton abzuklingen, jedoch nach
zwei
Wochen kam mit dieser mit Macht zurück. (...)
Ich hoffe, dass die
Ester-Töne mit der Zeit nachlassen - im Moment sind diese einfach zu
dominant.
Zutaten:
* ca. 2,73 kg 2-zeiliges
helles Gerstenmalz (U.S.)
* ca. 1,50 kg Dextrose-Malz
(?)
* ca. 0,9 kg ungemalzter
Weizen
* 0,45 kg (heller)
Rohrzucker
* 1 Tasse Molasse
* ca. 42 g East Kent Goldings
Hopfen (Alpha 6,1%)
* Chimay Hefe
* Zucker für die
Flaschen(nach)gärung
Brauverfahren:
* Vormaische: ca. 0,23 kg
des hellen Malzes und der gesamte ungemalzte Weizen mit 4 bis 5 Liter
heißem/kochendem Wasser verrühren bis eine Verkleisterung eintritt (ca.
45
Minuten).
* Maische: Mischen Sie die
Vormaische mit ca. 12 Liter bei 58 Grad. Protein-Rast ca. 30 Minuten
bei ca. 53
Grad. Zwei Stunden bei 65 Grad, Abmaischen 5 Minuten bei 77 Grad.
* Läutern: ca. 26 Liter
Nachguß bei 77 Grad.
* Kochen: 2,5 Stunden -
Hopfengabe 60 Minuten vor Kochende.
ursprünglich spez. Gewicht:
1,070 kg/Ltr. (23 Liter)
spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,011
(Sorte: Witbier, Link des
Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_66.html)
Todd Enders' Witbier
Quelle: Todd Enders
(enders@plains.NoDak.edu), neu veröffentlicht durch Phil Seitz,
Homebrew Digest
Ausgabe # 1508, 8/23/94
Zutaten (für ca. 20 Liter):
* ca. 1,82 kg Pilsener-Malz
(Belgien)
* ca. 1,82 kg weicher
roter Winterweizen (Rohfrucht)
* ca. 0,23 kg Haferflocken
* ca. 21 g Koriandersamen,
frisch zerstossen
* die Schale von je zwei
Orangen und Zitronen
* ca. 28 g Saazer Hopfen
(3,1% Alpha)
* Zucker als Zugabe für die
Flaschenvergärung
* Hoegaarden-Hefe
Brauverfahren:
* Einmaischen: 12 Liter bei
ca. 51 Grad C
* je 15 Min. Rast bei 51, 53
und 55 Grad C
* Verzuckerung: 30 Minuten
bei 72 Grad C
* Abmaischen: 10 Minuten bei
77 Grad C
* Läutern: ca. 22 Liter
Nachgüsse bei 76 Grad C (pH eventuell auf 5,5 abgleichen)
* Kochphase: 90 Minuten
* Hopfengabe: 30 Minuten vor
Kochende
* Koriander: 15 Minuten vor
Kochende
* Zitrus-Schalen: 10 Minuten
vor Kochende
Zugabe von Milchsäure kann
bei Flaschenabfüllung geschehen - ca. 10-20 ml 88% Milchsäure oder nach
Geschmack.
ursprüngliches spezifisches
Gewicht: 1,046 kg/Ltr.
(Sorte: Witbier, Link des
Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_55.html)
Wit
Quelle: Tony Babinec
(tony@spss.com), Homebrew Digest Ausgabe # 1095, 3/11/93
Weizenflocken sind in der
Regel in Fachgeschäften für Heimbrauer zu haben, aber kann auch
möglicherweise
in Reformhäusern, wie auch in einigen gut sortierten Supermärkten
erstanden
werden. Ich bevorzuge den Einsatz von VIEL Weizenflocken gegenüber dem
Einsatz
einfachen Weizenkörnern. Weizenflocken sind bereits gelatiniert,
während
Weizenkörner durch kochen erst noch verarbeiten müßte. Allerdings gibt
es eine
Reihe von Weizenflocken in den Geschäften und ich bin mir nicht sicher,
welche
Art die belgischen Brauerei nutzen. (...)
Haferflocken sind ebenfalls
in Heimbrau-Geschäften erhältlich, allerdings ist das Haferprodukt von
Marke
Quaker auch nutzbar.
Irgendwo hat Michael Jackson
mal erwähnt, wie sich das Hoegaarden Wit zusammensetzt:
50 Teile Gerstenmalz,
45 Teile Weizen und
5 Teile Hafer.
Ich selbst hatte etwas mehr
Gerstenmalz zum Einsatz gebracht und war allerdings vorab etwas nervös,
ob mein
Verzuckerungsgrad ausreichend sein würde. Allerdings war die Sorge
unberechtigt, denn gerade die lang ausgedehnten Rasten in der
Maischephase
haben mir letztendlich ein spezifisches Gewicht von 1,050 beschert.
Koriander ist wahrlich ein
Gewürz mit ausgeprägtem Charakter und ich war trotzdem der Meinung,
dass der
Einsatz von 20 gr. nicht zu übertrieben ist. Es gibt übrigens eine
ganze Reihe
von verschiedenen Korianderarten und anstatt sich in irgendeinem
Supermarkt-Gewürz-Regal zu bedienen wäre mein Vorschlag zu einem
spezialisierten Gewürzehändler zu gehen und sich die größten geben zu
lassen,
diese sind nämlich aromatischer, bzw. würziger.
Idealerweise sollten die
Orangenschalen von der Curacao-Orange stammen. Hier ist ein Gedanke:
Geben Sie
ein Schuß Curacao-Orangen-Likör zum Bier dazu. Meine bevorzugte Marke
für die
Orangenschalen sind getrockneten Schalen der Marke McCormick. Wenn ich
dieses
Bier noch mal machen sollte, dann würde ich einen Hauch mehr nutzen,
bzw. auch
mal frische Schalen nutzen wollen.
Kardamom ist ein sehr
elegantes Gewürz mit einem Aroma, was Citrus-Zitronen-artig ist. Es
wird hier
nur zur geschmacklichen Abrundung eingesetzt.
Wyeast
"Belgien"-Hefe ist eigentlich für Biere/Würze mit einem
Stammwürze-Gehalt gedacht, aber ich verwende es auch gerne z.B. wie
hier für
ein Bier mit einer mittleren Stammwürze. Dieser Hefestamm schien ein
wenig
seinen Charakter auf dieses Bier abzufärben. Weiterhin nutzte ich den
frisch
geernteten Hefekuchen eines gerade geschlauchten Vorgängerbieres. Es
wäre
klasse, wenn ich mal Hoegaarden- oder Celis-Hefe in die Finger bekäme,
alternativ kann aber auch Wyeast "London"-Hefe genutzt werden.
Der Home-Brewer Digest
schlug mal vor, einen Hauch Milchsäure beizufügen, klingt wie etwas,
was man
mal probieren sollte. Die Säure ist allerdings in der Regel recht
konzentriert
und sollte wirklich nur in kleinen Mengen genutzt werden.
Zutaten:
* ca. 2,27 kg
helles Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg Weizenmalz
* ca. 1,14 kg Weizenflocken
* ca. 0,23 kg Haferflocken
* Hersbrucker Hopfen bis 18
IBU
* 20 gr. Koriandersamen
(frisch gerieben)
* 5 gr. Orangen-Schalen
(getrocknet)
* 2 gr. Kardamom (frisch
gerieben)
* Hefe: Wyeast Belgien
Brauverfahren:
* aufsteigendes
Infusionsverfahren
* 43 Grad C 45
Minuten Rast
* 50 Grad C 45
Minuten Rast
* 62 Grad C 30
Minuten Rast
* 67 Grad C 90
Minuten Rast
* Abmaischen
* Kochen: Gewürzegabe 10
Minuten vor Kochende hinzugefügt.
(Sorte: Lambic, Link des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_22.html)
Lambic
Quelle: Martin A. Lodahl
(pbmoss!malodah@PacBell.COM) Homebrew Digest Ausgabe #681, 7/17/91
Wirklich erstaunlich!
Kristallklar, mit einer bernsteinfarbenen helles Farbe. Ein wirklich
fruchtiges
Aroma mit einem auffallend Brettanomyces-Biss. Säuerlich, aber nicht zu
übertrieben, nußig, fruchtig, mit der typischen "Lederart".
Apfelartig im Abgang.
Zutaten:
* ca. 3,18 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 1,6 kg Weizenflocken
(braugeeignet)
* ca. 0,23 kg Kristallmalz
* ca. 28 g Chinook Hopfen
* ca. 28 g Willamette Hopfen
* ca. 28 g Northern Brewer
Doldenhopfen
* Wyeast 1007 Hefe (für
deutsche obergärige Biere)
* Pediokokkus damnosus
Kultur
* Brettanomyces bruxellensis
Kultur
* 1 Teelöffel Hefenährstoff
* 3/4 Becher Traubenzucker
(für die Konditionierung zur Flaschenvergärung)
Brauverfahren:
Ich habe den gesamten Hopfen
für ca. 1 Stunde bei ca. 150 Grad im Backofen erwärmt/getrocknet, um
ihn dann
für 3 Tage bei Frischluft aufzubewahren. Malze und Weizenflocken mit
ca. 14
Liter (54 Grad C) und einem Teelöffel Gips für 5 Min. einmaischen. 20
Min. Rast
bei 60 Grad. 60 Min. bei 69 Grad. Abmaischen 10 Min. bei 77 Grad C. Mit
77 Grad
Wasser abläutern. 2 Std. Kochphase, Hopfengabe ganz am Anfang.
Abkühlen.
Hefegabe. Nach 12 Tagen habe ich die angebenen Kulturen beigegeben.
(...)
* ursprünglich spez.
Gewicht.: 1,056 kg /Ltr.
* spez. Gewicht bei
Vergärungsende: 1,015 kg / Ltr.
* Primärvergärung: 12 Tage
* Sekundärvergärung: 9
Monate
(Sorte: Framboise, Link
des Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/08_19.html)
Framboise
Quelle: Mike Charlton
(umcharl3@ccu.UManitoba.CA) Homebrew Digest Ausgabe # 589, 3/5/91
Bei diesem Rezept ist ein
wenig Würze übriggeblieben, also haben wir ca. 3 Liter seperat vergoren
(ohne
Himbeeren). Wir gaben einen Teelöffel Joghurt zu, um eine
Milchsäureinfektion
einzuleiten. Wenn was interessantes dabei herauskommt, dann könnt ihr
es bald
hier nachlesen. Ich kann leider auch noch keinen Kommentar zu dem
Framboise
abgeben, denn es befindet sich noch in der sekundären Gärphase (...).
Zutaten:
* ca. 3,2 kg helles Malz
* ca. 3,2 kg zerquetschte
Himbeeren (Menge?)
* ca. 1,4 kg Weizen-Flocken
* ca. 28 g 2 Jahre alter
Cluster Hopfen - 20 Min. im Ofen durchgetrocknet, bzw. "angebacken"
* WYeast #1056 American Ale-Hefe
Brauverfahren:
Maische: 30 Min. bei 48 Grad
C, 30 Min. bei 54 Grad C und Verzuckerung bei 68 Grad C eine Stunde
lang.
Läutern kann langsam sein,
obwohl es immerhin in 45 Min. durch waren.
Kochphase war immerhin 2
Stunden lang - Hopfengabe gleich am Anfang der Kochphase.
Abkühlung auf ca. 5,5 Grad C
und Abfüllung in einen großen Glasballon. Nach 8 Stunden haben wir die
Würze
vom Trub abgezogen und machten die Hefegabe.
Zwei Wochen erste Gärphase,
schlauchen in neuen Glasballon und Zugabe der Himbeeren.
(Sorte: Spezialbier (gewürztes Witbier), Link
des
Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_85.html)
Ginger Wit
Quelle: Jeff Renner
(nerenner@umich.edu), Homebrew Digest Ausgabe # 1789, Juli 24, 1995
Mein Ginger Wit ist
abgefüllt und schmeckt hervorragend. Dies ist genau das richtige
Sommergetränk,
welches auch Nicht-Bier-Trinkern zu schmecken scheint. Das Ingweraroma
ist
spürbar, aber nicht zu üppig und durch den Orangen-Koriander-Anteil
kann man
das Bier zweifelsohne als ein belgisches Weizen (Wit) erkennen. Das
Kardamom-Gewürz, sowie Grain of Paradise (pfefferähnliches Gewürz),
sowie der
Aromahopfen sind noch recht subtil, werden aber wahrscheinlich mit der
Zeit
noch etwas stärker herauskommen.
Ich hatte bewußt Ingwer als
Ersatz für die traditionellere Bitterorangenschale gewählt, denn ich
interpretiere diese Biersorte als "variabel", wobei
"traditionell" schwer zu definieren ist. Der subtile
Ingwer-"Biss" ist ein auch guter Ersatz für die sonst übliche
Milchsäure. (...)
Zutaten (für ca. 30 Liter):
* ca. 2,73 kg amerikanisches
6-reihiges Gerstenmalz (höheres Enzymniveau) (50% Anteil), mit dem
Nudelholz
gemahlen
* ca. 2,4 kg weiches,
weißes, Michigan Winter.Weizenmalz (45% Anteil), mit Küchenmühle bei
grober
Einstellung doppelt gemahlen
* ca. 0,31 kg Haferflocken
(5% Anteil)
* ca. 28 g Liberty
Doldenhopfen (5,9% Alpha) - 80 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Liberty
Doldenhopfen (5,9% Alpha) - 12 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Liberty
Doldenhopfen (5,9% Alpha) - kurz vor'm Ausschlagen - noch 30 Min. Rast
vor
Kühlung
* ca. 90 g geschälter und
pürierter Ingwer
* ca. 28 g frisch gemahlener
Koriander
* 5 g frisch gemahlener
Kardamom
* 3 g frisch gemahlener Grain of
Paradise
* YeastLab W52 Wit (Brügge) (...)
Brauverfahren:
Das eingesetzte Quellwasser
wurde abgekocht und dekantiert - Zusatz von
2 Teelöffeln CaCl2*2H2O für ca. 48 Liter
Die Hopfenmenge sollte ca.
18 IBU im fertigen Bier ergeben.
Maische: je 30 Min. bei 50,
60 und 70 Grad C. Abmaischen bei 76 Grad.
Die Gewürze wurden alle für
ca. 7 Min. gekocht, plus 30 Min. Ziehenlassen während einer Kühlphase
mittels
eines Wasserbads. Dann Würzekühlung.
Vergärung bei angestrebten
20,5 Grad, eigentlich Temperatur etwas höher. Hefeaktivität verlangsamt
sich
stark bei unter 18 Grad C. Gärphase 12 Tage, Schlauchen und weitere 4
Tage -
Flaschenfüllung mit etwas Dextrose.
ursprünglich spez. Gewicht. 1,047 kg /Ltr.
(Sorte: Belgisches blondes obergäriges Bier
(Abbey), Link
des Originalrezepts: http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_26.html)
Trappist
Quelle: Tony Babinec
(tony@spss.com) Homebrew Digest Ausgabe #848, 3/24/92
Falls ich nicht falsch
liege, hat Chimay Rouge ein spez. Gewicht von 1,063 kg/Ltr. Dave Line,
Author
des Buches "Brewing Beers like those you buy", sowie Dave Miller (in
seinem Buch), machen einige Hinweise, wie man ein Trappist-angelehntes
Bier
herstellt. Hier ist meine Version...
Für ein Brown Ale-Typ Bier,
so wie das von Corsendonk, benutze statt des schwarzen Malzes (so wie
unten
angegeben) ca. 84 g Schokoladenmalz.
Zutaten:
* ca. 3,86 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 0,45 kg mildes Malz
(oder Münchner Malz)
* ca. 0,23 kg Kristallmalz
* ca. 28 g Black Patent Malz
* ca. 0,45 kg dunkler
Rohrzucker
* ca. 0,23 kg Honig (optinal)
* ca. 56 g Hallertauer
Hopfen - 60 Min. vor Kochende
* ca. 28 g Kent Golding
Hopfen - 60 Min. vor Kochende
* Wyeast Belgian Ale Hefe
(oder Chimay Hefekultur)
Brauverfahren:
Abhängig von deiner
Extrakteffizienz würde dieses Bier mit dem spez. Gewicht um die 1,065
kg/Ltr
liegen - dieses Bier sollte kein 1,100 Bier sein! Falls bei dir zu
kaufen, kann
und sollte der Rohrzucker durch Kandiszucker ersetzt werden. Ich hebe
hier
besonders die Mischung aus kontinentaleuropäischen und englischen
Hopfen
hervor. Da dieses Bier etwas an Körper haben sollte, sollte die
a-Amylase beim
Maischen um die 69 Grad liegen.
(Sorte: Belgisches blondes obergäriges Bier (Abbey), Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_90.html)
Batch #62 Brain Wipe
Quelle: Delano DuGarm
(dugarm@worldbank.org), Recreational Craft
Brewing., 8/11/95
Der wichtigste Aspekt bei
dieser Art von Bier ist der Einsatz der richtigen Hefe. Normale
obergärige Hefe
ist einfach nicht ausreichend. Du mußt eine belgische Hefe finden, die
richtig
ist für den Einsatz in deiner Brauerei, die die richtigen Ester
produziert ohne
dass dein Bier zu einem Bananenbräu wird. Mein definitiver Vorschlag
für diese
Anwendung ist Wyeast 1214. Die Hefe Wyeast White beer (3944) ist eine
exzellente Alternative, allerdings ist die Leistung unter 18 Grad C bei
dieser
Hefe etwas träge. (...)
Zutaten:
* ca. 4,55 kg Dewolf und
Cosyn Pilsner Malz
* ca. 0,45 kg Briess zweireihiges
Gerstenmalz
* ca. 0,68 kg Maiszucker
* ca. 0,91 kg Laglaander
Extrahelles trockenes Malzextrakt
* ca. 42 g Tettnanger Hopfen
(4,4% Alpha) - 60 Min. vor Kochende
* ca. 14 g Tettnanger Hopfen
(4,4% Alpha) - 5 Min. vor Kochende
* Wyeast Weizenbier Hefe
Brauverfahren:
Maische der Malze: 30 Min.
bei 50 Grad, 75 Min bei 65 und 10 Min. bei 75 Grad.
Kochphase: 30 Min. kochen,
dann Maiszucker, Malzextrakt und ersten Hopfen dazu. 55 Min. kochen,
dann
zweite Hopfengabe. Abkühlen, Hefegabe (2 Liter flüssig). Bei 18 bis 21
Grad
vergären bis fertig.
(Sorte: Spezialbier, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/07_50.html)
Honey Ginger Lager
Quelle: Jeff Stampes
(jeff@neocad.com), r.f.d., 5/1/95
Dieses Bier braucht einige
Monate bis es wirklich gut ist. Wenn Sie etwas "ingwer-sensibel"
sind, dann benutzen Sie nur 56 statt 112 g Ingwer. Die Originalmenge im
Rezept
ist dermassen intensiv, dass man das Bier in den ersten paar Monaten
als nicht
trinkbar bezeichnen kann.
Zutaten:
* ca. 4 kg deutsches
zweireihiges Pilsener Gerstenmalz
* ca. 2,27 kg Weizen-Malz
* ca. 2,27 kg Dextrine
* ca. 2,27 Kristallmalz (20
Loivbond)
* ca. 112 g zerriebene
Ingwerwurzel
* ca. 0,9 kg Honig
* ca. 28 g Perle Hopfen
(Kochphase)
* ca. 28 g Tettnanger Hopfen
(Gabe am Ende der Kochphase)
* Lagerhefe
Brauverfahren:
Maische gleichbleibend bei
68 Grad C, bis Verzuckerung abgeschlossen.
Kochphase mit Beigabe des
Ingwers, Honigs und des Perle Hopfens.
Beim Kochende Tettnanger
Hopfen beigeben.
(Sorte: Spezialbier, Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/09_103.html)
Quelle: Pete Akerson
(akerson@clark.net), Recreational Craft Brewing, 11/21/95
Zugegeben, "Mais
Bier" wird auf dieser WebSite immer total verrissen, zudem hatte ich
noch
nie eins gemacht. Also, mal ganz abseits von dem üblichen Klatsch, hier
ist
mein Rezept für ein Mais Bier. Bis jetzt habe ich immer nur wirklich
gute
Reaktionen auf dieses Bier bekommen, auch von gestandenen Brauern,
jedenfalls
immer bis zu dem Punkt, an dem das Wort Mais erwähnte... ;-)
Zutaten:
* ca, 2,27 kg gemahlenes
Mais, so wie es als Vogelfutter verkauft wird
* ca. 3,64 kg helles
Gerstenmalz
* ca. 0,23 kg Kristallmalz
(40 Lovibond)
* Bodensatzhefe aus einer
Flasche Saison der belgischen Brauerei Dupont
* ca. 112 g Halltertauer
Doldenhopfen
Brauverfahren:
Mais einmaischen bei 43 Grad
C, Rast für 1 Stunde, dann 1 Stunde bei 60 Grad C. Viel Umrühren, da es
eine
zähe Masse ist.
Malzmaische wie üblich bei
Temperaturen von 43, 60, 64 und 71 Grad C. Für das Einmaischen bei 43
Grad
hatte ich einen separaten Topf benutzt. Dann die Maismaische beimischen.
Die gesamte Ausschlagmenge
lag bei ca. 26 bis 30 Liter. Nachgüsse von um die 24 Liter, bzw.
Läuterphase
mind. 3 Stunden mit 60 bis 71 Grad heißem Wasser.
Hopfenmenge, eigentlich nach
Geschmack. Die Bodensatzhefe des Dupont Bieres hat sich wirklich gut
mit dem
Mais vertragen. Allerdings schlage ich vor, erstmal einen gewissen
Geschmack
für diese Art von Bier zu entwickeln, bevor man größere Menge macht.
Die 112 g
Hallertauer schienen mir von der Menge her richtig, allerdings kann das
wirklich jeder selbst entscheiden.
(Sorte: Spezialbier
(Sahti), Link des Originalrezepts:
http://www.brewery.org/brewery/cm3/recs/12_35.html)
Finnish Sahti
Quelle: Jukka Heino
(jheino@ntc01.tele.nokia.fi), Recreational Craft Brewing, 3/7/94
Sahti ist ein traditionelles
finnisches Getränk. Von der Art her ist es relativ nah an einem
Starkbier,
allerdings mit einigen wichtigen Unterschieden. Normalerweise wird
Sahti nicht
in hermetisch abschliessenden Flaschen abgefüllt, somit hat dieses
Getränk von
Haus aus einen niedrigen CO2-Gehalt. Um Sahti herzustellen braucht man
genau
die gleichen Apparaturen, wie für ein gemaischtes Bier. Hier ist ein
Rezept, um
einen kleinen Sud herzustellen.
Eine Hopfengabe ist bei
Sahti nicht notwendig, die meisten traditionellen Rezepte sehen keinen
Hopfen
vor.
Zutaten:
* 5 kg Gerstenmalz
* 0,5 kg Roggenmalz
* 7,5 Liter Wasser
(Maischwasser)
* Wacholderzweige, bzw.
-beeren
* Hopfen
* obergärige Hefe
Brauverfahren:
Sämtliches Gersten- und
Roggenmalz in einen großen Topf geben. Ca. 1,5 Liter mit 40 Grad C
beigeben.
Jede 30 Min. weitere 1,5 Liter dazugeben, dabei umrühren. Jede der 1,5
Liter
sollte wärmer als die letzten sein. Die letzten 1,5 Liter sollten
kochend sein.
Die Maische kurz kochen und
ständig rühren. (...) Die Maische sollte einen leichten Rotton bekommen.
Die Wacholderzweige, bzw.
-beeren in den Boden des Läutergefäßes geben und die Maische
draufgeben.
Standardläuterprozedur, bis Würze klar läuft. Mit kochenden Nachgüssen
Würze
gewinnen. Langsam läutern. Ca. 12 Liter Würze gewinnen. Das spez.
Gewicht der
Würze sollte bei ca. 1,100 kg /Ltr. liegen. 500 ml der Würze abziehen,
auf 25
Grad abkühlen und die Hefe beigeben. Den Rest der Würze schnell
abkochen und
den Hopfen beigeben. Die Kochwürze schnell auf 25 Grad abkühlen. Ins
Gärgefäß
geben und Hefe dazu. Am besten hält man die Gärtemperatur unter 20
Grad. Die
Vergärung dauert dadurch etwas länger, aber damit schmeckt es besser.
Sahti ca. eine Woche bis auf
ein spez. Gewicht von 1,030 bis 1,040 vergären lassen. Es sollte immer
noch
einen leicht süßlichen Geschmack haben. Das Sahti ist nur leicht
verschließbare
Flasche füllen und kühl lagern (10 Grad C). Das überschüssige CO2 alle
2 Tage
aus den Flaschen lassen oder gleich gärgeeignete Verschlüsse benutzen.
Nach
einigen Tagen das Sahti probieren. Wenn die Süße optimal erscheint
(zugegeben,
das ist geschmacksabhängig), die Verschlüsse festigen und kalt lagern.
Die
Lagertemperatur sollte nahe im 0-Punkt sein, aber nicht drunter. Für
einige
Tagen reifen lassen.
Trinken und geniessen... die
optimale Genußtemperatur liegt bei 8 Grad C.