KAMPAGNE
FÜR GUTES BIERDie Verbraucherinitiative für mehr Biervielfalt |
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Helmut Heigert,
freier Journalist, spezialisiert auf gastronomische Themen, war Gast
unserer ersten Verkostungsveranstaltung am 1. September 2003 in
der Gaststätte Factory (Hoheluftchaussee 95, Hamburg). Man hat
gemerkt, dass er eine solche Novität der Getränkebranche, wie
es in aller Bescheidenheit unsere Verbraucherinitiative für
Biervielfalt nun mal für Deutschland darstellt, wirklich zu
schätzen weiß. Am 6.10.2003 erschien ein interessanter
Artikel in der renommierten Allgemeinen
Hotel- und Gaststättenzeitung (AHGZ), um den
einen oder anderen Gastronom für das Thema Biervielfalt zu
sensibilisieren.
Veranstaltungen, die
mehrere 100.000 Leute anlocken hätten auch nicht mehr Platz auf
der Live täglich! Seite
im Hamburger Abendblatt
bekommen. Insofern
war unsere Kampagne und die Veranstaltung am 29.3.2004 in der
Gaststätte Factory allein dadurch schon ein Erfolg. 
Gleich
zweimal haben die Brauer des Erotikbieres den besten Teil des Sendekuchens der
Fernsehbeiträge von HH1 und des NDR anlässlich unserer
Präsentation von 10 oberfränkischen Brauereien am 27.9.2004
erhalten.
Anlässlich
unserer wohl bislang größten Veranstaltung am 27.9.2004, wo
10 oberfränkische Brauereien durch unsere Initiative und in
Kooperation mit der Handwerkskammer Oberfranken in der Gaststätte
Factory vorgestellt wurden, hat Helmut Heigert wieder einen
aussagekräftigen Artikel vornehmlich über uns und über
diese Veranstaltung geschrieben.
Bierclub.de ist eine
Abonnement-Service für Bier. Hier jeden Monat ein "Bier des
Monats" vorgestellt und mitsamt einer Reihe von interessanten
Informationen zu der Brauerei und der Region der Brauerei einer
Mitgliedschaft von über 1.300 Biergeniessern in Deutschland
vorgestellt.
Anlässlich
unserer 2. großen Präsentation von Brauereien hat uns
zusätzlich zu einigen hilfreichen Vorankündigungen in der Welt, dem Hamburger Abendblatt und der Allgemeinen Hotel- und
Gaststättenzeitung
(AHGZ) eben letztere einen soliden Artikel über unserer
Veranstaltung
am 15.08.2005 beschert. Verfasst wurde der Artikel von Matthias
Thurm,
einem Kollegen von Helmut Heigert des Pressebüros Espresso in Hamburg. Herr Heigert
begleitet uns mit Beiträgen seit unserer Gründung.AHGZ Nr. 46/2005 vom 19. November 2005 VON HELMUT
HEIGERT HAMBURG Im
Bistro Muffin der Jugendbildung Hamburg stecken 20 Jugendliche ihre
Nasen in frisch gefüllte Biergläser. Sie prüfen den
Schaum, den Geruch,
den Geschmack und die Rezenz der Gerstensäfte. 20 Punkte
können nach
dem Bewertungsschema vergeben werden, das der Vorsitzende des Vereins
Kampagne für gutes Bier, Lars Seyfrid, unter den angehenden
Fachkräften
im Gastgewerbe verteilt hat. „Die Jugendlichen sollen mehr über
Bier
wissen“, beschreibt der ehrenamtliche Dozent sein Ziel. Seyfrid ist auf Einladung der Jugendbildung Hamburg in das Ausbildungslokal am Wiesendamm 22 b gekommen. Im Rahmen des Hamburger Ausbildungsprogramms (HAP) bildet Lehrer Erik Broch 20 Hauptschüler zu Fachkräften im Gastgewerbe aus. An zwei Tagen pro Woche erhalten die Auszubildenden in der Bildungseinrichtung praktischen Unterricht. Zum Thema Bier hat Seyfrid jeweils drei gängige Pilssorten und Weizenbiere mitgebracht. Beim Weizenbier macht er die Schüler auf den hohen Kohlensäuregehalt der obergärigen Biere aufmerksam. „Eigentlich dürfte es überhaupt kein Weizenbier vom Fass geben“, fügt er hinzu. Für Seyfrid ist es der erste Unterricht in der Jugendbildung. Vor drei Jahren hat der Bierexperte in der Hansestadt mit Gleichgesinnten nach österreichischem Vorbild den ersten bundesweiten Verein für Bierfreunde gegründet. „Unser Ziel ist eine größere Angebotspalette an Bier in der Gastronomie“, sagt Seyfrid: Trotz eines vielfältigen Angebots von rund 5000 Biersorten in Deutschland spiegeln die Getränkekarten vieler Gaststätten nur die Produkte einzelner Brauereien wider. Jeden ersten Montag im Monat treffen sich die Bierfreunde um 20 Uhr im Hamburger Restaurant Factory. Alle drei Monate ist eine Bierprobe unter professionellen Bedingungen vorgesehen. Und einmal pro Jahr veranstaltet der Verein eine kleinere Biermesse in der Hansestadt. Info: Kampagne für gutes Bier e.V., Telefon (040) 85159360, Fax (040) 85159362, E-Mail wir " at "kgbier.de, Internet www.kgbier.de Personen auf dem Bild: Bierverkostung als Unterrichtsthema: Lars Seyfrid, Seher Yakar, Erik Broch und Mazlum Yavus (v.r.) Foto: Humm |
| Kampagne für gutes Bier erinnert an
alte Traditionen in der Gastronomie AHGZ Nr. 15/2006 vom 15. April 2006 VON HELMUT HEIGERT HAMBURG Bockbier und Bockwurst bilden eine fast
vergessene Liaison in der Gastronomie: „Die 1893 von einem Berliner
Gastwirt erfundene Wurst hieß ursprünglich Bockbierwurst“,
weiß Lars Seyfrid vom Verein Kampagne für gutes Bier in
Hamburg der AHGZ zu berichten. Mehr als 100 Gäste kamen zur
Verkostung des Vereins in das Restaurant Trude in der
Maurienstraße 13 im Stadtteil Barmbek. Zur Verkostung standen
vier Sorten Maibock, zwei Doppelbock, ein Frühlingsbock und ein
Weizenstarkbier sowie Bockwürste eines Metzgers aus Jork. „Wir
wollen auch diese Art von Bier im Norden populärer machen“, sagt
Seyfrid, der sich mit seinem Verein für eine größere
Biervielfalt in der Gastronomie einsetzt. Die Bezeichnung Bockbier ist
nach seinen Angaben eine Verballhornung des Namens der Stadt Einbeck.
In der niedersächsischen Stadt wurde schon im Mittelalter ein
obergäriges alkoholreiches Bier mit einer sehr hohen
Stammwürze gebraut, um es für den Transport haltbarer zu
machen. Im Jahr 1614 wurde der Einbecker Braumeister Elias Pichler vom
Hofbräuhaus abgeworben, der fortan in München sein
„ainpöcksches“ Bier braute. Daraus entwickelte sich im Lauf der
Zeit das Wort Bockbier. Vor allem Mönche fanden schnell gefallen an dem Starkbier, da es nicht unter die Fastenregeln fiel. „Die verminderte Kalorienzufuhr durch das Fasten wurde durch das Starkbier ausgeglichen“, erzählt Seyfrid. Seiner Ansicht eignet sich der Ausschank von Bockbier in der Gastronomie nicht nur für die kalte Jahreszeit: „Die bayerische Tradition des Starkbieranstichs könnte auch in norddeutschen Gaststätten praktiziert werden.“ |
Es
werden
regelmäßig WebSeiten von Hamburger Institutionen als echte
Hardcopy in der Hamburger Morgenpost vorgestellt. Wir haben ebenfalls
einen kleinen, feinen Eintrag bekommen. Man erkennt, dass sich der
Verfasser auf unserer WebSite kurz informierte, d.h. eher zu kurz,
denn uns wurde die Organisation des Internationalen Bierfestivals 2006
auf
der Horner Rennbahn zugeschrieben - das ist ehrbar, aber leider falsch.
Für Resonanz zu dieser Veranstaltung wendet Euch bitte an den
wirklichen Organisator dieser sehr professionellen Veranstaltung:
unserem Mitglied Herr Wolfgang Stark (Haus der 131 Biere).| Gasthausbrauereien
präsentieren sich im Museumsdorf Kiekeberg VON HELMUT HEIGERT Ein Prosit auf die Vielfalt: Brauer-Treffen während des Genussmarktes im Museumsdorf Kiekeberg (Foto: Helmut Heigert) HAMBURG. Sie bieten
den Fernseh-Bieren die Stirn: Mehr als 40 kleine Brauereien gibt es
in Norddeutschland. Tendenz steigend. Elf Gasthausbrauereien
präsentierten ihre Gerstensäfte während eines Genussmarktes im
alten Zementwerk des Museumsdorfes Kiekeberg. Dort herrschte drangvolle
Enge: Mehr als 2500 Besucher wollten sich bierkundig machen - und
natürlich probieren. "Wir wollen die Informationswege zu den Gästen
verkürzen", sagte Lars Seyfrid vom Verein Kampagne für gutes
Bier (KGB) in Hamburg.
Gemeinsam mit den regionalen Slowfood Convivien hatte KGB das Brauertreffen
organisiert. Vor vier Jahren hatte der Bierexperte in der Hansestadt mit
Gleichgesinnten nach österreichischem Vorbild den ersten bundesweiten Verein
für Bierfreunde mit dem Ziel gegründet, die Vielfalt an Biersorten in der
Gastronomie zu erhöhen. Oder selbst Bier zu brauen (siehe nebenstehender
Kommentar).Auf der Internetseite des Vereins sind die Adressen aller deutschen Brauereien zu finden. Mit gutem Grund. Seyfrid: "Wir stellen auch Kontakte zwischen Brauern und Gastronomen her." Helmut Heigert www.kgbier.de |